Neue Tourismusstruktur im Salzkammergut startet mit erster Vollversammlung
BAD ISCHL/SALZKAMMERGUT. Mit der ersten Vollversammlung des neuen Tourismusverbandes Salzkammergut wurde ein wichtiger Schritt für die künftige Organisation des Tourismus in der Region gesetzt. Seit Mittwoch, 1. Jänner 2026, vereint der Verband insgesamt 36 Gemeinden aus sechs Destinationen des oberösterreichischen Salzkammerguts.

Die Vollversammlung fand im Kongress- und Theaterhaus Bad Ischl statt. Eingeladen waren rund 7.300 Mitglieder des Verbandes. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Tourismus nahmen daran teil, darunter Landesrat Markus Achleitner, Andreas Winkelhofer von Oberösterreich Tourismus sowie Leo Bauernberger von SalzburgerLand Tourismus.
Neue Struktur für regionalen Tourismus
Der Tourismusverband bündelt die Destinationen Attersee Attergau, Bad Ischl, Dachstein Salzkammergut, Mondsee Irrsee, St. Wolfgang und Traunsee Almtal. Die operative Umsetzung touristischer Maßnahmen erfolgt künftig über die Salzkammergut Tourismus Marketing Gesellschaft.
Neben dem Tourismusverband Salzkammergut sind auch die Fuschlsee Tourismus Gesellschaft und die Wolfgangsee Tourismus Gesellschaft aus dem Bundesland Salzburg eingebunden. Dadurch entsteht eine länderübergreifende Plattform für Strategie und Marketing des gesamten Salzkammerguts. Die Region verzeichnet insgesamt 4.471.150 Nächtigungen pro Jahr.
Neuer Aufsichtsrat und Ausblick
Im Rahmen der Vollversammlung wurde auch der Aufsichtsrat gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Norbert Sperr, Eigentümer des Hotels Eichingerbauer in Mondsee, bestimmt. Stellvertretende Vorsitzende sind Wolfgang Gröller vom Hotel Post am See in Traunkirchen sowie Daniela Kari vom Hotel Ebner’s Waldhof am See in Fuschl am See.
Norbert Sperr erklärte: „Mit der Zusammenlegung des gesamten Salzkammerguts setzen wir ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Weitblick und Zukunftsorientierung. Gemeinsam bündeln wir unsere Kräfte, überwinden regionale Grenzen und schaffen eine kraftvolle, einheitliche Stimme für den Tourismus im Salzkammergut.“
Auch Daniela Kari betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die Fusion der Tourismusverbände ist ein wichtiger Schritt, um Kräfte zu bündeln, Synergien zu nutzen und die Region als starke gemeinsame Marke weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr, diesen Weg aktiv begleiten und mitgestalten zu dürfen – und damit gemeinsam Zukunft für das Salzkammergut zu schreiben.“
Geschäftsführer Stefan Brandlehner stellte sich im Rahmen der Vollversammlung vor und gab einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Zunächst soll ein Reorganisationsprozess umgesetzt werden, danach folgt die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für die Region.
„Das Salzkammergut ist eine starke Marke in Österreich. Unser Ziel ist es, diese Marke national und international noch sichtbarer zu machen“, erklärte Brandlehner. Gleichzeitig verwies er auf die Bedeutung regionaler Angebote: „Gäste suchen immer mehr authentische Erlebnisse – und davon hat das Salzkammergut sehr viele. Unsere Aufgabe ist es, diese Stärken gemeinsam gebündelt nach außen zu tragen.“


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