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MELK/BAD ISCHL. Die Sanierung der insolventen Salzkammergut-Media GmbH ist gescheitert. Das Unternehmen hat den ursprünglich vorgesehenen Sanierungsplan zurückgezogen. Damit kommt es zu keiner Abstimmung der Gläubiger über das angebotene Sanierungskonzept.

Symbolfoto (Foto: Marco2811/stock.adobe.com)
Symbolfoto (Foto: Marco2811/stock.adobe.com)

Über das Unternehmen war im März 2026 ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet worden. Bis zur Prüfungstagsatzung meldeten 211 Gläubiger Forderungen von rund 5,2 Millionen Euro an. Vorgesehen war eine Quote von 20 Prozent.

Wie Insolvenzexperte Stephan Mazal von Creditreform erklärt, machen massive Umsatzrückgänge und die schwierige Lage in der Druckereibranche eine Sanierung derzeit unmöglich.

Die Salzkammergut-Media GmbH betrieb neben dem Hauptsitz in Melk Standorte in Gmunden, Rohr, Traun, Freistadt, Bad Ischl und Mittersill. Bereits im März wurden die Standorte Rohr, Traun, Freistadt und Bad Ischl geschlossen.

Von insgesamt 66 Mitarbeitern sind nach den Schließungen bereits 44 aus dem Unternehmen ausgeschieden. Aktuell sind noch 22 Beschäftigte tätig.

Die weitere Abwicklung erfolgt nun im Rahmen eines Konkursverfahrens durch den Masseverwalter.


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