Gosauer Mountainbiker gewann Duell mit Giraffe
GOSAU. Mountainbike-Profi Lukas Islitzer beendete nach 34 Rennen die heurige Saison. Zum Abschluss gab´s noch eine Begegnung der ungewöhnlichen Art.

Islitzers Rennsaison hatte Ende März mit einem Wettkampf in Ibiza begonnen, beendet wurde sie mit einem Etappenrennen in Südafrika. „Siege wie bei den Frühjahrsklassikern Weyregg am Attersee und vor allem beim Bikefestival in Riva del Garda (Italien) haben nicht nur mich sehr gefreut, sondern waren auch für das Team sehr erfreulich und wichtig“, bilanziert Islitzer. Einen großen Traum konnte sich der Gosauer beim Heimrennen verwirklichen, als er „endlich“ die 120 Kilometer-Distanz bei der „Salzkammergut Trophy“ gewann. Ein dritter Platz beim Bikefestival in Willingen (Deutschland) rundete die guten Ergebnisse für die Pflichtrennen ab.
Siebentägiges Etappenrennen in Südafrika
Zum Abschluss der Saison flog er mit seinem Teampartner Guido Thaler nach Südafrika zum siebentägigen Etappenrennen „Cape Pioneer Trek“. Dabei waren 503 Kilometer und rund 9720 Höhenmeter zu bewältigen. „Das Rennen zählte zur UCI World Series, daher waren sehr viele gute Rennfahrer aus Südafrika und Europa am Start“, so Islitzer. Sein Partner bekam allerdings Probleme mit den hohen Temperaturen, dem staubigen und groben Untergrund und teils sehr steilen Anstiegen. „Da man gemeinsam ins Ziel kommen musste, habe ich ihn natürlich so gut wie es geht unterstützt. Schließlich sprang ein guter neunter Platz für uns raus“, so der Gosauer.
Hubschrauber setzt Giraffe-Mountainbiker-Duell in Gang
Obwohl Islitzer nicht um denn Sieg mitfuhr, bekam er dennoch fast mehr Medienpräsenz als die Sieger. „In Südafrika hat der Mountainbike-Sport einen hohen Stellenwert. Teilweise werden Rennen live im Fernsehen übertragen, daher begleitet ein Hubschrauber die Top Ten-Gruppe. Ich bin gerade einen der unzähligen Trails runtergefahren, als der Hubschrauber mehrere Giraffen so aufgeschreckt hat, dass sie zum Laufen angefangen haben. Eine davon wollte sich mit mir duellieren“, schildert Islitzer. Nach kurzem Lauf-Rad-Duell verabschiedete sich die tierische Begleiterin wieder in den Wald und der Gosauer konnte ungehindert das Rennen fortsetzen. Den spektakulären Mensch-Tier-Wettkampf hatte allerdings das Kamerateam eingefangen. Der Vorfall und die spektakulären Bilder schafften es daraufhin sogar in südafrikanische, deutsche und holländische Medien.


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