Im letzten Rennen noch den Sprung zu WM geschafft
GOSAU. Beim UCI World Series Marathon im belgischen Houffalize nutzte Lukas Islitzer seine letzte Chance, sich für die Mountainbike-Marathon-WM Ende Juni in Deutschland zu qualifizieren.

Nachdem er heuer bisher sehr vom Defektpech verfolgt war und in Portugal mit einer gebrochenen Schaltung und in Frankreich mit einem abgerissenen Reifenventil haderte, hoffte der 25-jährige Gosauer, sich beim letzten Versuch in Belgien noch für die WM zu qualifizieren. Dazu benötigte Islitzer einen Platz in den Top 20.
Im stark besetzten Starterfeld galt es 83 Kilometer und 2400 Höhenmeter zu bewältigen. Vom Start weg konnte sich der Gosauer gut positionieren. „Die sehr harte Strecke verlangte den Fahrern alles ab und so war es wichtig, das Anfangstempo so zu wählen, dass man zum Schluss auch noch Reserven hatte“, so Islitzer, der ein solides Rennen fuhr, bis zum Rennende hin noch vier Fahrer einholen konnte und das Rennen auf einen guten 16. Platz beendete.
Platz 16 reicht für WM-Teilnahme
,,In Belgien Rennen zu fahren ist das Härteste, was ich jemals gemacht habe. Die Anstiege dauern nie länger als fünf bis zehn Minuten, sind dafür aber sehr steil und sehr grob. Entweder fährt man einen groben Traktorweg oder Singletrail berghoch und -ab. Schotterstraßen besitzen sie hier nicht, da muss man sich jeden Meter hart erkämpfen““, bilanzierte ein erleichterter Islitzer im Ziel. Mit diesem Ergebnis darf er nun die Marathon-WM bestreiten. Wie stark die Konkurrenz war, zeigt ein Blick aufs Podium: Der Sieg ging an den Kolumbianer Hector-Leonardo Paez vor dem belgischen Meister Frans Claes und dem deutschen Vize-Europameister Sascha Weber.


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