Beratungstätigkeit: „Man muss die Menschen und die Unternehmen kennenlernen“
GRAMASTETTEN. Viele Jahre war Veronika Fiereder für die Öffentlichkeitsarbeit eines international tätigen Getränkekonzerns zuständig. Obwohl dort erfolgreich, entschloss sie sich für den Schritt in die Selbstständigkeit. Ein Entscheidung, die sie bis heute nicht bereut.

Tips: Sie sind vor etwa drei Jahren dem Ruf in die Selbstständigkeit gefolgt. Warum?
Fiereder: Auch wenn man in seinem Beruf erfolgreich ist, stellt man sich einmal die Frage: Will ich das mein ganzes Leben machen? Daher habe ich mich entschlossen, mein eigenes Unternehmen zu gründen.
Tips: Ein riskanter Schritt, oder?
Fiereder: Unternehmertum bedeutet: Selbst und ständig. Das muss einem bewusst sein. Wenn man ängstlich ist, braucht man den Schritt in die Selbstständigkeit nicht machen.
Tips: In welchem Geschäftsfeld sind Sie tätig?
Fiereder: Ich betreue kleine und mittlere Unternehmen. Helfe diesen bei der Öffentlichkeitsarbeit und bei der internen sowie externen Kommunikation. Es handelt sich dabei um eine reizvolle und vielfältige Tätigkeit, da diese unterschiedliche Aufgabengebiete umfasst.
Tips: Wie kann man sich den Bereich Öffentlichkeitsarbeit vorstellen?
Fiereder: Zunächst ist viel Interesse notwendig. Man muss die Menschen und die Unternehmen kennenlernen. Welche Geschichten verbergen sich hinter diesen? Was ist für mein Gegegenüber spannend? Dann ist auch möglich, einen entsprechenden Inhalt nach außen zu kommunizieren.
Tips: Und wie sieht es mit der internen und externen Kommunikation in Krisenfällen aus?
Fiereder: In diesen beiden Bereichen überschneidet sich vieles. Denken sie etwa an Lieferengpässe oder Unfälle. Beide sind aus unterschiedlichen Gründen für die Mitarbeiter, die Medien oder Kunden interessant.<


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