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OÖ. Neben nachhaltigen Betrieben und Initiativen in der eigenen Region sollen Nutzer der Handy-App „Gutes Finden“ mit dieser in Zukunft auch nachhaltige Ausflugs- und Reiseangebote für Oberösterreich entdecken können.

Foto: Land OÖ
Foto: Land OÖ

Der Sommer naht - und damit auch die Frage, wohin es in diesem Jahr in den Urlaub gehen soll. Vor allem seit der Corona-Krise herrscht allerdings, gerade was den Auslands-Urlaub betrifft, viel Verunsicherung.

Urlaub daheim am sichersten

„Klar ist aber, dass ein Urlaub in der Heimatregion für die Menschen derzeit die sicherste Variante darstellt. Die Oberösterreicher wissen, wie schön ihr Bundesland ist und viele planen bereits ihren Sommerurlaub oder Wochenend- und Tagesausflüge im Land ob der Enns“, so Klima-Landesrat Stefan Kaineder, der betont, dass man mit der App genau hier einhängen wolle, um das vielfältige Angebot in der Region zu zeigen und die Oberösterreicher für eine „umweltschonenende Art von Urlaub“ zu gewinnen.

Unterstützung für heimische Betriebe

Die App, die mit Bio Austria und dem Klimabündnis OÖ errichtet wurde und sich als digitaler Ratgeber für nachhaltige Produkte und Angebote in OÖ etabliert habe, soll deshalb nun auch nachhaltige Ausflugs- und Reiseangebote beinhalten. „Gerade unsere Betriebe, die biologische und nachhaltige Landwirtschaft betreiben, zeigen vielfach vor, wie mit Ideen und Innovationskraft neue Wege beschritten werden können. Sie sichern damit nicht nur unsere heimische Lebensmittelversorgung, sondern auch wertvolle Arbeitsplätze. Mit Angeboten wie etwa Urlaub am Bio-Bauernhof wird nachhaltiger Tourismus gefördert und die Wertschöpfung im eigenen Land gehalten“, so Kaineder.

BioRegion Mühlviertel als Beispiel

Als Beispiel für einen nachhaltigen Urlaub in Oberösterreich wurde bei der Pressekonferenz in Gramastetten die BioRegion Mühlviertel genannt. Letztere gilt als führende BioRegion in Europa. 140 Betriebe sind Teil des Netzwerks, darunter Mitgliedsbetriebe aus landwirtschaftlicher Urproduktion, Bio-Direktvermarktung, Gastronomie und Hotellierie, Schulen sowie ökologisch wirtschaftende Handwerksbetriebe, gewerbliche Bio-Lebensmittelverarbeiter und mehr als 400 Konsumenten. 

Ein weiteres Beispiel: Food Tourismus, ebenfalls aus dem Mühlviertel. Dabei gehe es mehr als nur um gutes Essen und ein Glas Wein oder Bier im Urlaub zu genießen. Im Mittelpunkt stehe nicht nur das Gericht mit den lokalen Zutaten, sondern auch die Geschichten, Menschen und Betriebe hintern den Produkten. “Besucher erhalten so die Möglichkeit einen Blick hinter die Kulissen ihrer Bio-Lebensmittel zu werfen, in die Kultur unserer Region einzutauchen und authentische, einzigartige, kulinarische Erlebnisse zu sammeln. Food Tourismus in der BioRegion Mühlviertel ist eine Chance, um die Sichtbarkeit der einzelnen Betriebe zu erhöhen und mehr Besucher anzusprechen“, sagt Klaus Bauernfeind. 


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