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GREIN. Seit vergangener Woche schmücken 35 „Sitzgelegenheiten“ den Donaukai in Grein. Die Lebenshilfe will mit ihren Kunstobjekten zum Entspannen, Lachen und Staunen anregen und auch aufzeigen, wie es mit der Barrierefreiheit in unserer Welt heutzutage aussieht.

Walter Edtbauer
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„Wir erleben immer wieder, dass es viele Dinge gibt, die nicht für alle gedacht sind. So geht es den Menschen auch oft mit Sitzgelegenheiten“, erklärt Walter Edtbauer. Den Anstoß zum Kunstprojekt „Sitzgelegenheiten“, welches seit vergangener Woche in Grein zwischen Esperantoplatz und Greinerbachbrücke zu sehen ist, gab genau dieses Thema. Anlässlich des 35-Jahr-Jubiläums wollte die Lebenshilfe Grein einmal mehr zeigen, welche tollen Ideen die Klienten gemeinsam umsetzen können. Ingesamt hat der künstlerische Prozess ein Jjahr lang gedauert und wurde von zwei Künstlern, Willi Katteneder und Anna Maria Brandstätter, begleitet. Was dabei herausgekommen ist, sind „Sitzgelegenheiten“, die auf ihre Art und Weise anders sind. Zu groß, zu klein, stachelig, besonders geschmückt und nicht auf allen kann man sich niederlassen.

Kritik und Spaß zugleich

„Es soll auch ein politisches Statement sein und zum Nachdenken anregen. Das Projekt zeigt, wo wir mit der Barrierefreiheit stehen“, betont Edtbauer. Doch neben all der Kritik soll auch der Humor nicht auf der Strecke bleiben. Denn über so manches Exemplar kann man wirklich schmunzeln. „Die Sessel sollen auch lustig sein, weil sie eben zum Teil sehr schräg sind. Auch die gemeinsame Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht“, so LandArt-Künstler Willi Katteneder. Die Ideen haben sich alle die Klienten einfallen lassen. „Manche konnten wir nicht umsetzen, weil sie eben nicht für den Außenbereich geeignet sind“, ergänzt der Rechberger.

Am besten ist es, wenn man sich selbst von den verschiedenen Objekten ein Bild macht. Einige davon kann man auch benutzen und sich auf ihnen ausruhen. Andere sind einfach nur komisch und skurril.

„Die Lebenshilfe steht für künstlerische Vielfalt, das wird auch damit wieder gezeigt“, freut sich Bürgermeister Rainer Barth über die interessante Schau am Donaukai, die sicher auch die vielen Gäste begeistern wird.


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