Fritz Egger legt Amt als künstlerischer Leiter des Theaters Meggenhofen zurück
MEGGENHOFEN. Überraschung beim Theater Meggenhofen: Mit dem Ende des Theatersommers 2026 legt Fritz Egger nach acht Jahren und sieben Spielzeiten die künstlerische Leitung zurück.

„Als Besucher war ich schon als Kind gerne hier und das werde ich auch künftig so halten. Das Theater Meggenhofen im Kircheckerhof ist eines der schönsten Sommertheater in Österreich und ein idealer Platz für Drama, Musik und Gemeinschaft. Ich durfte diesem Theaterort heuer mit ,Spaltboden‘ ein Stück auf den Leib schreiben. Die Uraufführung in der Regie von Georg Schmiedleitner, mit einem wunderbaren Ensemble und in Kooperation mit der Communale oö26 gelang uns sehr erfolgreich“, sagt Egger: „Es gibt wohl keinen besseren Zeitpunkt: Begeisterte Rückmeldungen von Kollegen, Publikum und Medien nach nunmehr 17 Vorstellungen haben mich dazu bewogen, die künstlerische Leitung auf diesem Höhepunkt und in großer Dankbarkeit zurückzulegen.“
Neuer Theaterverein
2018 wurde Egger von der Besitzerin des Kircheckerhofes, Elisabeth Payrhuber-Moussoulides, gefragt, ob er sich vorstellen könnte, das Theater Meggenhofen zu übernehmen. Daraufhin wurde ein neuer Theaterverein gegründet, mit Obfrau Maria Rotschopf an der Spitze. Sie kam auch dem Wunsch Eggers nach, jedes Jahr eine Eigenproduktion auf die Bühne bringen zu dürfen.
Während seiner Amtszeit holte Egger zahlreiche renommierte Künstler nach Meggenhofen: unter anderem Klaus Maria Brandauer, Peter Simonischek, Brigitte Karner, Cornelius Obonya, Michael Maertens, Marie-Luise Stockinger, Nicolas Ofczarek, Franui, Hubert von Goisern, Marianne Mendt und Max Müller.
Dank an Mitglieder
„Ich danke dem Theaterverein, allen voran meiner Obfrau Maria Rotschopf, für die schöne und erfolgreiche Zusammenarbeit in diesen aufregenden und produktiven Jahren“, erklärt Egger: „Vor allem aber danke ich den vielen ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern, deren unermüdlicher Einsatz und ihre Liebe zu den Gästen – ob auf oder vor der Bühne – die Basis unseres Erfolges waren. Vor den Künstlern, die in den vergangenen Sommern den Kircheckerhof mit ihrem Können, ihrer Liebe zur Kunst und zum Miteinander bereichert haben, verneige ich mich. Dem Publikum gilt mein Dank für sein waches und wachsendes Interesse, seine Treue und die bereichernden Gespräche unter den Obstbäumen im Anschluss an die Vorstellungen.“


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