Ehepaar Lepka errichtet Kapelle in Eigenregie
TOLLET. „Weil es uns gut geht, wir auch gesund sind und uns in dem Haus, das wir vor 30 Jahren in Unterstetten erworben haben, sehr wohl fühlen, haben wir uns entschlossen, in Eigenregie eine Kapelle zu bauen“, begründen Johann und Erika Lepka ihr gelungenes Unterfangen.

Die beiden waren bis zur Pensionierung in Wels als Hausbesorger tätig, heute sind sie ambitionierte Hobbykünstler. Der gelernte Maschinenschlosser hat schon in den 80er-Jahren sein Talent zum Schnitzen entdeckt. Er besucht noch heute Schnitzkurse unter anderem in Tirol. Gattin Erika hat vor 35 Jahren bei Direktor Alfred Schlapschi aus Buchkirchen die Hinterglasmalerei erlernt und ist damit sehr erfolgreich. Lehrmeister in der Ikonenmalerei war der flämische Maler Paul Wijnants aus Reichersberg.
Besuch gerne willkommen
Ursprünglich war auf diesem Platz ein Friedhof und eine kleine Kirche, die der heiligen Margaretha geweiht und eine Filialkirche der Pfarre Taufkirchen war. Daher wurde dieses Anwesen auch „Freidhofschneiderhaus“ genannt. In neun Monaten errichtete das Ehepaar in Eigenregie die neue Kapelle, die natürlich ebenfalls der heiligen Margaretha geweiht wurde. Das zentrale Bild der Heiligen schuf natürlich Erika Lepka selbst. „Wir haben bis auf das Dach alles selbst gemacht“, ist Johann Lepka ein bisschen stolz.
Das Ehepaar freut sich auf jeden Besuch, denn ihre Kunstwerke sind für jedermann zu besichtigen.


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