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GRIESKIRCHEN. Im Rahmen seiner Bezirkstour machte sich Landesrat Elmar Podgorschek kürzlich ein Bild von den aktuellen Themen, die die Menschen im Bezirk bewegen, besuchte Firmen und Feuerwehren. Vor allem die Gemeindefusion in Peuerbach und Bruck-Waasen stand dabei im Vordergrund.

Gallspachs Bürgermeister Dieter Lang, Landesrat Elmar Podgorschek und Grieskirchens Vizebürgermeister Michael Lehner bei der FPÖ-Bezirkstour

„Persönlich tut es mir leid, dass sich Steegen nicht zu einer Fusion entschlossen hat, denn gerade im Raum Peuerbach liegt es nahe, eine Einheit zu bilden“, erklärt Landesrat Elmar Podgorschek. Als Befürworter von Fusionen sieht Podgorschek dabei nicht nur ein enormes Einsparungspotenzial sondern auch eine Lösung für das Raumordnungsproblem, das laut dem Landesrat in Oberösterreich vorherrsche. „Die Fläche ist komplett zersiedelt. Es geht auch darum die Natur für unseren Nachwuchs zu sichern und die Struktur der Gemeinden so aufzustellen, damit sie effizient arbeiten können“. Grieskirchens Vizebürgermeister Michael Lehner sieht auch für die Stadt Grieskirchen Potenzial, eine, seiner Meinung nach, zukunftsfähige Region zu werden. Gerade bei der Nachbargemeinde St. Georgen sehe er große Einsparungsmöglichkeiten. „Hier zählt das Siedlungsgebiet schon mehr zu Tollet oder Grieskirchen als zum Ortskern St. Georgen“, meint Lehner, der auch bei den Feuerwehren Überlegungen zu mehr Zusammenarbeit anregen will, da die Tageseinsatzbereitschaft oft nicht mehr gesichert ist. Dabei solle laut Podgorschek aber nicht nur der ökologische Gedanke im Vordergrund stehen, denn Feuerwehren haben auch eine kulturelle Verantwortung. Ohne sie kämen die Menschen dann gar nicht mehr zusammen.“


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