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GRIESKIRCHEN/ST. AGATHA. Extremsportler Herbert Lehner wagte ein neues Abenteuer, das „Everesting“. Mit dem Rad wollte der Grieskirchner in St. Agatha den Mount Everest besteigen und damit einen österreichischen Rekord aufstellen.

Extremsportler Herbert Lehner legte mit seinem Fahrrad 9200 Höhenmeter zurück.
Extremsportler Herbert Lehner legte mit seinem Fahrrad 9200 Höhenmeter zurück.

Da sich der höchste Berg der Erde bekannterweise nicht in St. Agatha befindet und es auch nicht möglich ist, den Mount Everest mit dem Rad zu erklimmen, musste für dieses Vorhaben eine Alternative gefunden werden.

46 Mal den Berg hinauf

Herbert Lehner fuhr stattdessen 46 Mal den Berg Esthofen in St. Agatha mit einer Länge von 3,3 Kilometern und 200 Höhenmeter hoch, um insgesamt 9200 Höhenmeter zurückzulegen. Damit hatte er nach einer Gesamtfahrzeit mit den nötigen Essenspausen von 14 Stunden und 32 Minuten die Höhe des Mount Everest von 8848 Meter übertroffen. Für den Rekord hatte es für den „Wüstenfuchs“ (Herbert Lehner sorgte immer wieder mit Marathonläufen in der Wüste für Aufsehen) dennoch nicht gereicht. Er ist aktuell der zweitbeste Österreicher, der diese Strecke zurückgelegt hat.

Von Leichtigkeit bis Krampf

Nach dem Start um 4.45 Uhr war es für den Extremsportler ein leichtes. „Die ersten 1000 Höhenmeter waren heruntergespult wie am laufenden Band“, meint Lehner. „Ab Stunde fünf kamen dann leichtere Krämpfe auf mich zu, doch immer erträglich. Ich konnte sie auch immer wieder aus den Beinen fahren“, sagt der Grieskirchner und erklärt, dass bei solchen Herausforderungen vor allem der psychologische Faktor eine große Rolle spielt. „Wenn man mental nicht zu 100 Prozent fokussiert ist, hat man fast keine Chance zu finishen“.

Rekordversuch nicht anerkannt

Bei Runde 40 bemerkte Lehner, dass das Aufzeichnungsgerät innerhalb einer Runde ausgefallen war und das wohl bedeutet, dass der Rekordversuch nicht anerkannt wird. „Offiziell habe ich den Rekord nicht ganz geschafft. Es war auf jeden Fall eine riesen Herausforderung, die ich wiederholen werde“, sagt Lehner.

Infos unter www.wuestenlaeufer.at.


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