Preis zum Abschied
GRIESKIRCHEN. Felix Schiffner arbeitete bis vor Kurzem bei der Grieskirchner Brauerei als Braumeister. Zum Abschied schaffte er es mit seinem neuen Rezept unter die Bierinnovationen von Bierpapst Conrad Seidl.

„Es freut einen natürlich, wenn man ein Rezept entwickelt, das Anklang findet und auch innovativ genug ist“, sagt Felix Schiffner zur Auszeichnung. Doch die Überraschung darüber war nicht allzu groß – schließlich waren Felix und sein Papa, der ebenfalls in der Branche arbeitet, schon häufiger bei Innovationsrankings dabei.
Felix Schiffner: „Ich weiß, was in der Branche angenommen wird“
„Wir konnten in den letzten Jahren immer wieder Akzente setzen. Ich weiß, was in der Branche angenommen wird“, erklärt Felix selbstbewusst. Denn: Er beschäftigt sich schon lange mit der Vielfalt der Bierszene. In dieser suchte er zuletzt eine neue Herausforderung, daher sei er von Grieskirchen nach Vorarlberg (Bludenz) zu einer anderen Brauerei gewechselt. Ursprünglich kommt Felix Schiffner aus Eigenschlägl im Mühlviertler Bezirk Rohrbach. Dort betreibt sein Vater ein Lokal mit 150 verschiedenen Biersorten. „Ich bin damit groß geworden und habe mich schon früh dafür interessiert“, sagt Felix.
Das Bier ließ ihn nicht los
Zuvor war er mit seiner Ausbildung im Ski-Gymnasium eher im Leistungssport unterwegs. Doch das Bier faszinierte ihn und ließ ihn nicht los. „Es ist ein tolles Produkt, beinhaltet natürliche Rohstoffe. Zudem ist eine breite Vielfalt an unterschiedlichen Geschmäckern möglich“, schwärmt Felix. Und es sei das vielfältigste Getränk, das es überhaupt gebe. So seien die Farbe, das Aroma, der Alkohol-Gehalt und viele weitere Aspekte veränderbar. Der schönste Teil ist für Felix Schiffner die „sensorische Freigabe“ am Ende des Brauprozesses.


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