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PEUERBACH. Die Mitglieder des Kulturvereins „Pink Danger“ – eine 20-köpfige Freundesgruppe aus Peuerbach und Umgebung – sind die Organisatoren des Brainbridge-Festivals in Peuerbach. Wie es dazu kam und wie viel Arbeit hinter so einem Großereignis steckt, erzählt Kilian Kröswagn von „Pink Danger“.

Der Verein "Pink Danger" veranstaltet das Brainbridge-Festival. (Foto: Pink Danger)
  1 / 2   Der Verein "Pink Danger" veranstaltet das Brainbridge-Festival. (Foto: Pink Danger)

Von Donnerstag, 1. bis Samstag, 3. August findet zum zweiten Mal das Brainbridge-Festival in Peuerbach statt. An diesen drei Tagen werden 20 verschiedene Bands auftreten. Nach den Konzerten wird im Partyzelt mit Bar und DJs weitergefeiert.

Wie alles begann

Die Freunde, die alle gerne auf Festivals fahren, litten sehr unter der Pandemie, als sie keine Konzerte besuchen konnten. Da ihnen vor allem der Campingaspekt an einem Festival gefällt, beschlossen sie, einfach gemeinsam ein paar Tage zu zelten. Passend erschien ihnen das Gelände bei der sogenannten „Hirnbruck“, die schon zuvor als beliebter Treffpunkt für junge Leute bekannt war und schließlich Namensgeber für das „Brainbridge-Festival“ war. Das haben die Freunde dann jährlich wiederholt, ab dem zweiten Mal waren auch schon die ersten Bands dabei. Beim vierten Mal haben sie ihre Veranstaltung für Außenstehende geöffnet und gleich bei diesem ersten offiziellen Festival konnten sie insgesamt 300 Besucher verzeichnen.

Mit Band-Contest aufs Festival

Zum wiederholten Male hat der Kulturverein „Pink Danger“ einen Band-Contest veranstaltet, um unbekannteren Bands die Möglichkeit zu geben, auf dem Brainbridge-Festival aufzutreten. Erst wurde in den sozialen Medien abgestimmt. Dann traten die besten zwei Bands in der AufLauf-Bar in Peuerbach gegeneinander an. Das Publikum entschied, welche der beiden am Festival spielen wird.

20 Bands in drei Tagen

Der Kulturverein „Pink Danger“ bietet den Festivalbesuchern ein volles Programm: Am Donnerstag treten First Aid, The Austrian Blues Combo, BBPB und DJ Hoisweh auf. Die Horny Monkeys, Mudfight, Burnout Grannys, Ampere, All in, Maulwurf, Eastwood Haze und Fut Fighters spielen am Freitag. Das Line-up für Samstag besteht aus Tuxedo, Humanik, Athiria, The Final Impact, Raze your Gods, Nordblut, BBF BC Winner und Friedrich Mücke. Außerdem findet am Samstag ein Frühschoppen mit den Blechbradlan statt. „Die Weekend-Tickets kosten 50 Euro, was meiner Meinung nach für 20 Bands mehr als fair ist. Demnächst werden wir auch Tagestickets anbieten, obwohl wir das Campen forcieren, da das für uns zu einem Festival einfach dazugehört und wir das selbst auch leben“, erklärt Kröswagn vom Kulturverein.

Verschiedene HotDogs und Fassbier für Festivalbesucher

In diesem Jahr wird es auf dem Festivalgelände zwei Foodtrucks geben. Einen betreiben die Vereinsmitglieder und ihre Helfer selbst. Im anderen werden von Interspar sechs verschiedene Arten Hotdogs angeboten. „Es gibt nicht nur Fleisch-, sondern auch eine Fisch- sowie eine vegetarische Variante. Da ist für jeden was dabei. Getränketechnisch bleiben wir beim Fassbier und versuchen bei allem, die Kosten für unsere Gäste so gering wie möglich zu halten. Wir wissen aus eigener Erfahrung, wie teuer auf den großen Festivals alles schon ist. Da wollen wir nicht mitmachen“, erzählt Kröswagn. Zu dem vielen Arbeitsaufwand, den so eine Großveranstaltung bedeutet, sagt er: „Man muss total dahinterstehen und sich voll dafür einsetzen, sonst sollte man es bleiben lassen. Natürlich ist es viel Arbeit, aber wenn man beim Festival dann die Freude der Besucher sieht, weiß man, warum man es macht.“


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