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GRIESKIRCHEN/EFERDING/WELS. Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein, fand eine großangelegte und bezirksübergreifende 24-stündige Regionalübung in Grieskirchen, Eferding und Wels statt.

  1 / 2   Bei der Übung wirkten Einsatzkräfte aus den Bezirken Grieskirchen, Eferding und Wels mit. (Foto: RK Grieskirchen)

Mit Einsatzbereitschaft und Koordination hat das Rote Kreuz eine intensive 24-Stunden-Übung erfolgreich abgewickelt. Die Übung umfasste insgesamt fünf Szenarien unterschiedlichen Ausmaßes und erforderte die enge Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen.

An die rund 130 Rot-Kreuz-Mitarbeiter aus den Bezirken Grieskirchen, Eferding und Wels wurden unterschiedliche Herausforderungen gestellt. Von simulierten Massenunfällen, wie zum Beispiel bei einem Zugsunglück mit 100 betroffenen Personen bis hin zu komplexen Rettungsaktionen wie einem Schiffsnotfall auf der Donau mit 80 Personen, oder ein Unfall mit gefährlichen, säurehaltigen Stoffen in einer Firma, reichte das Spektrum der Szenarien. Alle zielten darauf ab, die Reaktionsfähigkeit und Effektivität der Einsatzkräfte zu trainieren. Besonders beeindruckend war die nahtlose Zusammenarbeit mit anderen Einsatzorganisationen. Feuerwehr, Polizei, Wasserrettung und weitere lokale Hilfsorganisationen arbeiteten Hand in Hand.

Als Teil der Partnerschaft im Katastrophenhilfsdienst fand eine Einsatzübung direkt auf dem Gelände der Firma Pöttinger Landtechnik statt. Bei Großeinsätzen wird meist die „Mobile Sanitätseinheit“ verwendet, die mittels Katastrophenhilfsdienst-Anhängers transportiert wird.

Dank der finanziellen Unterstützung von Firma Pöttinger ist diese Einheit nun einsatzbereit. Sie umfasst Verbandsmaterial, Infusionsmittel, Medikamente, Decken und Tragen. Zusätzlich sind Rollcontainer mit Stromerzeugern, Beleuchtungen und Kabelsätzen Teil der Ausstattung.

„Es ist beeindruckend und macht einen stolz, Teil eines so schlagkräftigen und kompetenten Teams zu sein, welches sich der Sicherheit und dem Wohlergehen unserer Gesellschaft verschrieben hat. Diese Übung hat nicht nur unsere Fähigkeiten gestärkt, sondern auch unsere Beziehungen zu anderen Einsatzkräften vertieft“, resümiert Bezirksrettungskommandant Samuel Humer.


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