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STEEGEN. Seit über 40 Jahren bilden elf Feuerwehrmänner der FF Obererleinsbach in Steegen eine sehr starke Bewerbsgruppe. Sie konnten in ihrer Karriere schon viele Erfolge erringen. Wenn heuer der Landes-Feuerwehrleistungsbewerb gleich in der Nachbargemeinde stattfindet, wollen sie es noch einmal wissen. Nach dem Bundesbewerb in Feldkirch soll aber endgültig Schluss sein.

  1 / 4   Die über Jahre so erfolgreiche Bewerbsgruppe der FF Obererleinsbach: Karl Schwendinger, Johann Schatzl, Manfred Pichler, Norbert Gütlinger, Karl Schönleitner, Herbert Lehner (vorne, v.l.), Walter Fellinger, Herbert Vogetseder, Franz Heuer, Herbert Wiesinger und Leopold Antlinger (hinten, v.l.) (Foto: FF Obererleinsbach)

Sie sind zwischen 58 und 66 Jahre alt und treten gemeinsam schon seit über 40 Jahren bei verschiedenen Feuerwehrbewerben an. Die Erfolge der Bewerbsgruppe der FF Obererleinsbach können sich sehen lassen: drei Mal waren sie Oberösterreichische Landessieger in Bronze, zwei Mal Oberösterreichische Landessieger in Silber, zwei Mal waren sie Südtiroler Landessieger und zwei Mal auch Kärntner Landessieger.

Noch ein letztes Mal

Da heuer der Landes-Feuerwehrleistungsbewerb in Peuerbach stattfindet und die FF Obererleinsbach Mit-Veranstalter ist, treten sie auch heuer noch einmal gemeinsam bei den Bewerben an. In der Altersklasse zählen sie immer noch zu den Favoriten. Das erklärte Ziel ist es, sich für den Bundesbewerb Ende August in Feldkirch zu qualifizieren. Die Chancen dafür stehen derzeit gut.

„Dann soll aber endgültig Schluss sein“, erzählt der Steegener Bürgermeister Herbert Lehner, der Teil der Bewerbsgruppe ist. Immerhin sei es in dem Alter auch schon etwas anstrengend, wie er mit einem Schmunzeln meint.

Neben Herbert Lehner gehören Norbert Gütlinger, Herbert Wiesinger, Leopold Antlinger, Karl Schönleitner, Johann Schatzl, Karl Schwendinger, Franz Heuer, Herbert Vogetseder, Manfred Pichler und Walter Fellinger zu der Erfolgs-Truppe. Trainiert wird zwei Mal pro Woche. „Das Schöne ist, dass wir über die Jahre immer gut zusammengehalten haben“, fügt Lehner hinzu.

Schon viel erlebt

Viel erlebt haben die Herren in ihrer einzigartigen Feuerwehr-Karriere. Dabei waren sie auch für jeden Spaß zu haben. So haben sie sich nach dem Doppel-Landessieg (Bronze und Silber) 2007 alle die Haare rot färben lassen – und zwar „Pumuckl-rot“, wie Lehner es nennt: „Zuerst war es nur ein Scherz, aber dann ist die Tochter eines Kameraden, die Friseurin ist, mit der Haarfarbe gekommen.“

Nach der heurigen Bewerbssaison im Herbst, wenn sie endgültig nicht mehr antreten, soll es dann eine große Abschlussparty mit Weggefährten und Freunden geben.


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