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PEUERBACH. Der Kindergartenverein, dessen Ursprünge auf 1879 zurückgehen, hat sich mit Beschluss aufgelöst. Der Kindergarten wird ab Herbst von der Stadtgemeinde geführt.

  1 / 4   Der letzte aktive Vorstand: Obmann Daniel Altmann, Personalreferentin Carina Entholzer, Obmann-Stellvertreterin Barbara Reiter und Kassier Hans Stockmayr (v.l.) (Foto: Kindergartenverein)

Der Beschluss den Kindergartenverein aufzulösen ist bei der Generalversammlung einstimmig gefallen, trotzdem gab es auch wehmütige Momente. Aus der Kinderbewahranstalt, welche 1879 erstmals erwähnt wurde, hat sich im Laufe der Jahre der mittlerweile sieben-gruppige Kindergarten und die zwei-gruppige Krabbelstube entwickelt.

1971 wurde der Kindergartenverein aus dem Wohltätigkeitsverein heraus gegründet. Die Führung oblag, wie in den Statuten festgehalten, immer einem ehrenamtlich tätigen Vorstand.

Auf viele unermüdliche und tatkräftige Vorstandsmitglieder kann der Verein in den vielen Jahren zurückblicken. „Stets wurde versucht die besten Rahmenbedingungen für das Personal und vor allem für die Kinder zu schaffen“, berichtet Vorstandsmitglied Barbara Reiter. Es gab viele Bauprojekte und Veranstaltungen und ein stetiges Wachstum des Vereins. Die Sommergartenfeste, die nur mit Unterstützung der Vereinsmitglieder und deren Angehörigen organisier- und durchführbar waren, sind auch sehr bekannt. Jedoch hatten sie in den letzten Jahren eine Größe angenommen, die ein altersgerechtes Feiern mit so vielen Kindern, nicht mehr zuließ. In der Generalversammlung wurde auch eine Filmpräsentation gezeigt, die auf die 145 Jahre Kinderbetreuung in Peuerbach zurückblickt.

Die Erhalterfunktion einer so großen und bedeutenden Bildungseinrichtung in ehrenamtlicher Funktion ist aber mittlerweile nicht mehr zeitgemäß und verantwortbar. So hatte man auch 34 Mitarbeiterinnen beschäftigt.

Nun haben Obmann Daniel Altmann und sein Vorstandsteam die Geschäfte von Kindergarten- und Krabbelstubenbetrieb in eine neue Zukunft geleitet.

Die Stadtgemeinde Peuerbach wird ab September 2024 als neuer Rechtsträger die beiden Bildungseinrichtungen übernehmen.


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