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GEBOLTSKIRCHEN. 27 liebevoll gestaltete Krippen unterschiedlichster Art werden im Ortszentrum Geboltskirchen gezeigt. Die kann man bei einer Wanderung noch bis 2. Februar erkunden.

Start des Krippenweges: die Krippe beim Ölerhaus (Foto: Miker Hofer)
  1 / 3   Start des Krippenweges: die Krippe beim Ölerhaus (Foto: Miker Hofer)

Die Gemeinde hat sich zu einem richtigen Krippendorf entwickelt. Nicht nur befindet sich in Geboltskirchen die OÖ. Landeskrippenschule, hier gibt es auch den Krippenweg mit 27 Stationen. Unter der Federführung der Krippenfreunde Hausruck-Geboltskirchen wurde der Krippenweg gestaltet. Im Ortszentrum, beginnend beim Ölerhaus, können die 27 verschiedenen Krippen auf öffentlichen Plätzen oder hinter Schaufenstern bewundert werden. Bei einem Spaziergang durch den geschmückten Ort lässt sich das besonders gut machen.

Zum Beispiel gibt es am Kirchenvorplatz die Geboltskirchner Bretterkrippe zu entdecken. Sie ist zwei Meter breit und rund eineinhalb Meter hoch. Die Figuren sind aus Lindenholz gefertigt, der Aufbau aus wetterbeständigem Lärchenholz. Weitere Krippen gibt es unter anderem am Gemeindeplatz, rund um den Pfarrhof, beim Teich oder im Ortsteil Aspet.

Krippenweg für die ganze Familie

Sehr stimmungsvoll ist das Krippenschauen, wenn man in der Dämmerung mit einer Laterne unterwegs ist, schwärmt der Obmann der Krippenfreunde Wolfgang Seiringer. Die einzelnen Krippenstationen liegen rund 200 Meter voneinander entfernt, somit ist der rund zwei Kilometer lange Krippenweg auch gut für Familien „erwanderbar“.

Auch das Krippenmuseum im Ölerhaus (Station 1) ist während des Krippenweges jeden Sonntag von 14 bis 18 Uhr für eine Besichtigung geöffnet.

Noch bis Maria Lichtmess, dem 2. Februar, sind die Krippen zu bestaunen. Im Landgasthof Ledererwirt, im Gasthof Pichler & Reiterhof, beim Wirt z‘Entern und beim Mostheuriger Möseneder gibt es Einkehrmöglichkeiten. Nach vorheriger Anmeldung bietet der Verein der Krippenfreunde Führungen für den Krippenweg und das Krippenmuseum im Ölerhaus an.

Als Erfinder der Krippen gilt übrigens der Heilige Franz von Assisi, der im Jahr 1223 im Wald bei Greccio eine Krippe mit lebenden Menschen und Tieren errichten ließ.

Mehr Infos: www.krippenfreunde-geboltskirchen.at


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