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ST. AGATHA. „Unser Feld“ ist ein Projekt für das Festival communale 2026 zu “Bauernkrieg 1626” des Landes Oberösterreich. Für das Live-Hörspiel wird nun ein Sprechchor zusammengestellt.

Für das communale-Projekt "Unser Feld" Textbausteine beisteuern oder beim Sprechchor mitmachen (Foto: Roland Bindreiter)

Für das Live-Hörspiel „Unser Feld“, das im Rahmen der communale 2026 des Landes Oberösterreich entsteht, werden Mitwirkende für einen Sprechchor gesucht. Das Projekt des künstlerisch-wissenschaftlichen Kollektivs Salon Limusin basiert auf einem Hörspiel der Historikerin und Autorin Tamara Imlinger, das live mit improvisierter Musik, Visuals und gesprochenem Text aufgeführt wird.

Die Teilnahme am Sprechchor ist ohne Vorkenntnisse möglich. Eine gemeinsame Probe findet am Samstag, 21. März 2026, von 14 bis 17 Uhr im Pfarrheim St. Agatha (Bezirk Grieskirchen) statt. Besonders eingeladen sind auch Menschen, die in der Gesellschaft häufig Ausgrenzung erfahren. Die Teilnahme an der Probe ist kostenlos, die Mitwirkung bei den Aufführungen erfolgt ehrenamtlich.

Der Sprechchor arbeitet mit vorbereiteten Textbausteinen, die unter anderem aus eingesandten Postkarten stammen, sowie mit Sprachspielen, Fragen und kurzen Dialogen. Wer möchte, kann nach der Probe an einem offenen Austausch teilnehmen. Die Aufführungen sind unter anderem am 5. Juni auf der Waldbühne St. Agatha sowie am 20. und 21. November in Schloss Wolfsegg geplant.

Anmeldung und Rückfragen sind per E-Mail an office@salonlimusin.at möglich. Weitere Informationen zum Projekt finden sich unter www.salonlimusin.at und www.tamaratrackt.at.

Textbausteine beisteuern

Außerdem kann man Textbausteine über Postkarten einsenden, die in das Stück/Live-Hörspiel „Unser Feld“ einfließen. Dafür sind bereits 20 regionale Papp-Postkästen in Kulturhäusern und den Gemeindeämtern in St. Agatha, Wolfsegg, in Vöcklabruck, Schwanenstadt, Pram, Peuerbach, Haag, Weibern, Pinsdorf, Gmunden, Wels, Linz, Ottensheim und Lembach aufgestellt sowie das Postfach 1626 in Wels eingerichtet.

„Unser Feld“ fragt, was in der Zeit, die wir als Bauernkriege erinnern, passiert ist und wie wir heute darüber nachdenken können. Dabei geht es auch um gesellschaftliche Veränderung. Damit sich etwas bewegen kann, hilft es, zuerst einmal zu schauen, was/wer überhaupt da ist. Deshalb wird über Postkarten gefragt: Was ist in deinem Feld gerade los? Was beschäftigt dich? Alles, was dir zu „Feld“ oder auch ganz allgemein zu Erinnerung oder zur Zeit der Bauernkriege einfällt, ist willkommen.


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