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AISTERSHEIM/WEIBERN. Mit einem Höhenfeuer stellt die Initiative „Lebenswerte Zukunft Weibern-Aistersheim“ klar, was sie von der geplanten Baurestmassendeponie hält. Mit brennenden Fackeln schrieb sie das Wort „Nein“.

Mit Höhenfeuer gegen Deponie (Foto: Lebenswerte Zukunft Weibern-Aistersheim)
Mit Höhenfeuer gegen Deponie (Foto: Lebenswerte Zukunft Weibern-Aistersheim)

Auf Grundstücken des Eigentümers des Schlosses Aistersheim plant die Firma Swietelsky die Errichtung einer Baurestmassendeponie – mitten im Grünen. Im Feld gegenüber setzten besorgte Bürger mit Fackeln ein deutliches Zeichen, was sie von den Plänen halten.

„Von diesem Vorhaben würden nur die Betreiber profitieren – auf Kosten der Bevölkerung und der Natur“, sagt Hermann Anzengruber, Obmann der Initiative: „Als betroffene Gemeinden und Anrainer werden wir von den Verantwortlichen übergangen. Aber wir lassen nicht locker, denn alles spricht gegen eine Baurestmassendeponie an diesem Standort.“ Er betont, dass viele Hektar Grünland unwiederbringlich zerstört und versiegelt werden würden. Zudem sei der zu erwartende Schwerverkehr eine unzumutbare Belastung für die angrenzenden Ortschaften. Es bestehe die Gefahr, dass Schadstoffe in die Luft und das Trinkwasser gelangen würden.

Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungsphase. „Für Swietelsky ist der Schutz von Umwelt und Anrainern von zentraler Bedeutung. Daher wird das Projekt im Einklang mit allen gesetzlichen Vorgaben und Verordnungen entwickelt“, erklärt Anna McDonald von Swietelsky: „Erst nach dem Abschluss der Planung kann das Projekt zur Einreichung gebracht werden. Dabei wird es im Rahmen des behördlichen Genehmigungsverfahrens durch unabhängige Sachverständige auf die Einhaltung sämtlicher rechtlichen Vorgaben geprüft.“

Im Vorjahr wurde bereits eine entsprechende Petition im Parlament eingebracht – mit mehr als 1.200 persönlichen Unterstützungserklärungen.


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