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Zahlreiche Gemeinden in den Bezirken Eferding und Grieskirchen konnten 2025 ihr Budget nicht ausgleichen

Helmuth Wimmer, 18.03.2026 15:47

EFERDING/GRIESKIRCHEN. Zahlreiche Gemeinden können ihr Budget nicht mehr ausgleichen. Sie sind auf Mittel aus dem Härteausgleichsfonds angewiesen – verbunden mit der Auflage, umfangreiche Sparmaßnahmen umzusetzen. Auch in den Bezirken Eferding und Grieskirchen sind viele Gemeinden betroffen.

Thomas Antlinger fordert einen Stopp der Benachteiligung der Gemeinden. (Foto: MecGreenie)
Thomas Antlinger fordert einen Stopp der Benachteiligung der Gemeinden. (Foto: MecGreenie)

„Die angespannte Haushaltslage zwingt Gemeinden dazu, ihre Leistungen zu reduzieren – mit spürbaren Folgen für die Bevölkerung. Insbesondere bei Freizeit-, Sport- und Kulturangeboten muss zuallererst der Sparstift angesetzt werden“, beklagt der Grieskirchner Landtagsabgeordnete Thomas Antlinger (SPÖ). Letztes Jahr waren im Bezirk Grieskirchen die Gemeinden Aistersheim, Gaspoltshofen, Heiligenberg, Michaelnbach, Natternbach, Pötting, Pollham, Pram, Rottenbach, St. Thomas, Tollet, Weibern, Peuerbach und Geboltskirchen im Härteausgleich, im Bezirk Eferding die Gemeinden Haibach, Prambachkirchen, Stroheim, Hartkirchen und Eferding. „Die Schätzung für 2026 ist, dass es noch mehr werden“, sagt Antlinger: „Gemeinden gestalten mit ihren Investitionen und Dienstleistungen den Alltag der Menschen: von der Kinderbetreuung über die Wasserversorgung bis hin zu Sportanlagen und der Förderung des Vereinslebens.“

Dramatische Situation

Wie der Landesrechnungshof feststellte, zahlten die Städte und Gemeinden Oberösterreichs zuletzt 121 Millionen Euro mehr an das Land, als sie von dort zurückerhielten. „Die finanzielle Situation der oberösterreichischen Gemeinden ist dramatischer als vermutet. 380 Gemeinden haben im letzten Jahr 180 Millionen Euro Rücklagen aufgelöst. Doch was machen sie, wenn alle Rücklagen aufgebraucht sind“, fragt der Abgeordnete. Er fordert einen Stopp der Benachteiligungen der Gemeinden durch das Land. „Gemeinden dürfen keine Bittsteller sein für die Erfüllung ihrer Aufgaben, sondern müssen wieder den rechtmäßigen Handlungsspielraum bekommen“, sagt Antlinger.


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