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PEUERBACH. Dass Reisen mit einem Kleinkind kein Hindernis sein muss, beweist eine Familie aus Peuerbach seit Jahren eindrucksvoll. Elsa und Atti Maurer verfolgen gemeinsam mit ihrer dreijährigen Tochter Fiona ein außergewöhnliches Ziel: Sie möchten jedes Land der Welt bereisen. Das nächste Abenteuer steht bereits bevor: Mitte Juli 2026 nimmt die Familie an der Pothole Rodeo Balkan Rallye teil.

Die drei Peuerbacher vor ihrer Rallyeteilnahme (Foto: Maurer)
Die drei Peuerbacher vor ihrer Rallyeteilnahme (Foto: Maurer)

Während viele Familien klassische Urlaubsziele bevorzugen, setzt das Trio auf außergewöhnliche Abenteuer. Über ihre Reisen berichten sie regelmäßig auf ihrem Instagram-Kanal @fiveminutesvacation. Die bisherige Bilanz kann sich sehen lassen: Elsa und Atti Maurer haben bereits 83 Länder bereist, Tochter Fiona kommt mit ihren drei Jahren schon auf 44 besuchte Staaten.

Als Nächstes steht die Teilnahme an der Pothole Rodeo Balkan Rallye auf dem Programm. Die Strecke führt über teils holprige Straßen quer durch den Balkan. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht Geschwindigkeit oder Platzierungen, sondern Teamgeist, Abenteuer und das gemeinsame Bewältigen der Route.

Alter VW-Bus

Unterwegs ist die Familie nicht mit einem modernen Fahrzeug, sondern mit ihrem knapp 40 Jahre alten, giftgrünen VW T3. Damit der Start überhaupt möglich wird, erhielt das Team Unterstützung von mehreren Sponsoren. Zu den wichtigsten Unterstützern zählt Lehner Lifttechnik.

Neben dem Abenteuer steht vor allem der gute Zweck im Mittelpunkt.

„Wir als Team travelfamily mit der Startnummer #986 sammeln Spenden, die der Andorfer Hilfsorganisation ORA International zugutekommen. Alle Spenden, die für unser Team eingehen, fließen zu 100 Prozent in das Charity-Projekt Starthilfe für die Zukunft. Rund um Arua im Nordwesten Ugandas werden damit Ausbildungskurse für angehende Automechanikerinnen und Automechaniker finanziert“, erklärt Elsa Maurer.

Arbeitslosigkeit verringern

Ziel des Hilfsprojekts ist es, jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu eröffnen und langfristig die Arbeitslosigkeit in der Region zu verringern. Da viele der Auszubildenden aus sehr armen Verhältnissen stammen und die Ausbildungsgebühren kaum aufbringen können, ist die Werkstätte auf Spenden angewiesen. Mit den Spendengeldern soll außerdem die Ausstattung der Ausbildungswerkstatt verbessert werden.

„Jeder Euro zählt“, betont Elsa Maurer.

Weitere Informationen zur Rallye sowie die Möglichkeit zu spenden gibt es unter www.fiveminutesvacation.com/pothole.


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