Umweltschutz: Zehn Flächen in Eferding und Grieskirchen entsiegelt
EFERDING/GRIESKIRCHEN. Die Entsiegelung von Flächen wird verstärkt betrieben. Rund 100 Projekte wurden in Oberösterreich bereits gefördert. Darunter waren zehn Projekte in den Bezirken Eferding und Grieskirchen.

Im Bezirk Eferding wurden bisher vier Entsiegelungsprojekte im Ausmaß von insgesamt 1.407 Quadratmetern gefördert, im Bezirk Grieskirchen waren es sechs Projekte im Ausmaß von 1.732 Quadratmetern.
Zunehmende Herausforderung
Hitzewellen und Starkregen stellen Städte und Gemeinden zunehmend vor Herausforderungen. Versiegelte Flächen können sich im Sommer stark aufheizen und Regenwasser schlechter aufnehmen. Das Umwelt- und Klimaressort des Landes Oberösterreich unterstützt deshalb Gemeinden dabei, asphaltierte und betonierte Flächen aufzubrechen.
„Boden wirkt wie eine natürliche Klimaanlage – ganz ohne Stromverbrauch – und aufnahmefähige Böden sind der beste Schutz gegen Hochwasser. Ein einziger Quadratmeter gesunder Boden kann bis zu 200 Liter Wasser aufnehmen“, sagt Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne).
Mehr als 100.000 Hektar Boden verbraucht
Nach Angaben des Landes sind in Oberösterreich bereits mehr als 100.000 Hektar Boden verbraucht. Pro Kopf entspricht das rund 386 Quadratmetern versiegelter Fläche.
Kaineder sieht in den bisherigen Projekten erste Erfolge: „Unser gemeinsames Ziel muss es sein, dass klimafreundliche Bauweisen im öffentlichen Bereich zur Selbstverständlichkeit werden. Das Förderprogramm zeigt, dass Veränderung möglich ist.“
Land unterstützt Gemeinden bei der Entsiegelung
Gemeinden, die Flächen entsiegeln und damit widerstandsfähiger gegen Hitze und Überschwemmungen werden wollen, können Unterstützung über das Förderprogramm des Landes erhalten.








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