Pöttinger Landtechnik steigert Umsatz auf 485 Millionen Euro
GRIESKIRCHEN. Die Pöttinger Landtechnik GmbH konnte im Geschäftsjahr 2025/26 den Umsatz trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds mit anhaltendem Kostendruck in der Landwirtschaft um fünf Prozent auf 485 Millionen Euro steigern. Besonders bei Heugeräten und Ladewagen konnten Marktanteile ausgebaut werden.

Nach dem Rekordjahr 2022/23 mit 641 Millionen Euro waren die Umsätze zunächst zurückgegangen. 2024/25 lagen sie bei 461 Millionen Euro. Die Exportquote beträgt weiterhin rund 90 Prozent. Frankreich und Deutschland zählen zu den wichtigsten Exportmärkten. Auch in Österreich wurden überdurchschnittliche Zuwächse erzielt.
Rund 2.100 Beschäftigte
Stabil ist die Zahl der Beschäftigten. Weltweit beschäftigt Pöttinger rund 2.100 Menschen aus 37 Nationen. Das entspricht einem Rückgang von einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 1.173 Beschäftigte arbeiten in Österreich. Produziert wird an fünf Standorten in Österreich, Deutschland, Tschechien und Italien.
Das Ersatzteil-Logistikzentrum in Taufkirchen wird derzeit erweitert. Die Arbeiten begannen im März und sollen bis Dezember abgeschlossen sein. Die Hallenfläche wächst um 3.000 Quadratmeter. Im automatischen Kleinteilelager entstehen 10.000 zusätzliche Lagerplätze. Auch das Palettenlager wird von zehn auf 17 Reihen erweitert.
„Die Märkte bleiben anspruchsvoll, dennoch sahen wir erste Anzeichen einer Stabilisierung“, sagt Geschäftsführer-Sprecher Gregor Dietachmayr. Das Unternehmen wolle weiterhin in Innovation, Digitalisierung sowie neue Produkte und Dienstleistungen investieren.








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