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ROTTENBACH. Für jeden Blumen- und Pflanzenfreund gibt es am Samstag, 24.September, von 9 bis 13 Uhr bei der Rottenbacher Pflanzenbörse wieder die Möglichkeit, Blumen und andere Pflanzenraritäten zu bestaunen und zu erwerben.

Familie Dallinger und Familie Altmann sind als Aussteller schon seit vielen Jahren dabei , (Foto: Claudia Ortner)

29 Jahre gibt es die Rottenbacher Pflanzenbörse bereits. Ein kleines Pflänzchen war sie damals mit nicht einmal zehn Ausstellern im Jahre 1993. Der Erfolg der Pflanzenbörse ist fix verknüpft mit den fleißigen Ausstellern, die das ganze Jahr über fleißig ihre Pflanzen hegen und pflegen, vermehren, fleißig nach Raritäten Ausschau halten und so immer wieder Neues, Interessantes, Großes anbieten können. „Viele AusstellerInnen halten uns schon jahrelang die Treue. Der grüne Daumen, die Pflanzenbegeisterung kann echt richtig süchtig“, sagt Claudia Ortner, die seit über 30 Jahren Mitglied des Vereines Arche Noah – Gesellschaft zur Erhaltung der Natur- und Kulturpflanzenvielfalt ist. 

Stacheliges und Wuscheliges, Genießbares und Ungenießbares, Duftendes und weniger Wohlriechendes, Heilendes und Giftiges, Unscheinbares und Prachtvolles wird auf der Pflanzenbörse angeboten. Diese Vielfalt zeigt, welche Schätze die Natur und die Gärten zu bieten haben.

Gärtner kommen von weit her

„Unsere Pflanzenbörse hat viel dazu beigetragen, dass das Garteln wieder beliebter wurde. Und: Jeder Einzelne hat durch sein Fachwissen, seine Artenkenntnis, aber auch durch seine Persönlichkeit, sein Dasein zu dieser gelungenen, ansteckenden und familiären Atmosphäre beigetragen, die viele Menschen schon seit Jahrzehnten - teilweise von weit her - aus dem Salzkammergut, aus Salzburg oder dem Mühlviertel - zu uns kommen lässt“, ist das Pflanzenbörseteam stolz.

Schon in Vergessenheit geratene Sorten

Auch Mitorganisatorin Claudia Ortner hat einen eigenen Stand. Von ihr werden alte, schon in Vergessenheit geratene Sorten, wie Haferwurzel, Topinambur, Rote Melde, Roter Meier, Herzgespann und Portulak, aber auch ausgefallene Pflanzenraritäten wie Rosenweihrauch, Bayernkiwi, Dirndlstrauch und Wildrosen vermehrt.

Kunsthandwerk und Bioprodukte

Für zahlreiche Attraktionen ist wieder gesorgt. Denn: Neben dem grünen Dschungel, in den sich die Hofzeit in Rottenbach verwandelt, werden auch manches (Kunst)-Handwerk und zahlreiche Bio- und Gartenprodukte, Hanfsocken wie Honig aus regionaler Bio-Imkerei und Dirndl-Produkte (Anm.: bei Dirndl handelt es sich nicht um die bekannte Tracht sondern um die Früchte der Kornelkirsche = Dirndlstrauch) angeboten.

Die Aussteller sorgen für leckere Mehlspeisen, die das Hofzeit-Team mit Kaffee, Getränken und anderen Speisen im Lokal servieren.

 


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