Philipp Einsiedler ist der jüngste Debütant im Faustball-Nationalteam
GRIESKIRCHEN. Philipp Einsiedler aus Grieskirchen ist 16 Jahre alt und spielt bereits im Faustball-Nationalteam. Er ist damit der jüngste Debütant in der österreichischen Faustballgeschichte. Im Tips-Interview spricht der Sportler über seine Anfänge im Faustball, Vorbilder und Zukunftsvisionen.

Tips: Wie bist du zum Faustball gekommen und wie lange spielst du schon?
Philipp Einsiedler: Meine ganze Familie spielt seit Jahrzehnten Faustball und somit wurde ich in diesen Sport hineingeboren. In meinem Heimatverein, der Union Sparkasse Grieskirchen, spiele ich seit meinem fünften Lebensjahr.
Tips: Was gefällt dir an diesem Sport ganz besonders?
Einsiedler: Was für mich so besonders an diesem Sport ist, ist die große Faustball-Familie weltweit. Der Sport verbindet alle Nationen, es herrscht ein großer Zusammenhalt und es wird gemeinsam gespielt, gefightet und auch gefeiert. Es ist ein Teamsport und ich bin generell verrückt nach Ballsportarten.
Tips: Welche Funktion hast du in der Mannschaft?
Einsiedler: Ich spiele die Position Abwehr/Zuspiel und habe somit die Funktion, die Bälle der gegnerischen Manschaft zu verteidigen und den Ball in eine so gut wie mögliche Lage für den Angreifer zu spielen.
Tips: Du bist der jüngste Spieler im Nationalteam in der Geschichte des österreichischen Faustball – was ist das für ein Gefühl für dich?
Tips: Es ist natürlich eine Ehre, sein Heimatland vertreten zu dürfen. Aber dass ich jetzt der jüngste Debütant der österreichischen Faustballgeschichte bin, spielt für mich keine Rolle, da mir bewusst ist, dass ich noch nichts erreicht habe. Ich fokussiere mich auf jetzt und meine Ziele, die ich unbedingt erreichen will.
Tips: Und die wären?
Einsiedler: Meine Ziele sind alle Titel mit Vereinsmannschaft und Nationalmannschaft zu gewinnen.
Tips: Hast du Faustball-Vorbilder? Wenn ja, wen?
Einsiedler: Zwei ehemalige Spieler, die mich sehr faszinieren, sind mein Trainer Karl Rick, von dem ich die Technik und die Bewegung sehr bewundere, und auf jeden Fall mein Onkel Stefan Einsiedler, dem ich seiner extrem starken mentalen Stärke und Konzentration auf dem Feld nacheifern will.
Tips: Wie oft trainierst du in der Woche?
Einsiedler: Ich komme auf circa fünf bis acht Trainingseinheiten die Woche.
Tips: Wenn du nicht Faustball spielst, was machst du dann?
Einsiedler: Wenn ich nicht Faustball spiele, verbringe ich Zeit mit meiner Familie und gehe mit meinen besten Freunden Tennis, Volleyball oder Tischtennis spielen. Natürlich darf ich aber auch die Schule nicht vernachlässigen.


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