Volksschule Peuerbach bringt Mädchen mit TWOgether zum Fußball
PEUERBACH. Mädchen die Möglichkeit geben, Fußball auszuprobieren und den Einstieg in den Vereinssport erleichtern – das ist das Ziel von „Fußball für Mädchen: TWOgether Schule & Verein“. Auch die Volksschule Peuerbach nimmt an dem Projekt teil. Ein Jahr nach dem Start ziehen die Verantwortlichen für Oberösterreich eine positive Zwischenbilanz: An 29 Schulen wurden 147 Bewegungseinheiten durchgeführt und dabei 2.324 Mädchen erreicht.

Die Initiative des Österreichischen Fußball-Bundes entsteht in Zusammenarbeit mit dem Sportministerium und dem OÖ Fußballverband. Sie soll Mädchen den Fußball näherbringen und Freude an Bewegung und Teamsport vermitteln. Mit der Teilnahme der Volksschule Peuerbach ist das Projekt auch im Bezirk Grieskirchen vertreten.
Schule und Verein arbeiten zusammen
Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Fußballvereinen. Die Mädchen können den Sport im schulischen Umfeld kennenlernen. Gleichzeitig werden Vereine dabei unterstützt, neue Spielerinnen zu gewinnen, ihr Angebot in der Region bekannter zu machen und längerfristige Strukturen für den Mädchenfußball aufzubauen.
Zehn Mitgliedsvereine des oberösterreichischen Fußballverbandes beteiligen sich bereits an „TWOgether“. Die Bewegungseinheiten an den Schulen sollen auch dazu beitragen, die Hürde für den Wechsel ins Vereinstraining zu senken.
Persönliches Kennenlernen erleichtert den Einstieg
„Durch unsere Unterstützung bekommen die Vereine einen direkten Zugang zu den Schulen. In der Praxis zeigt sich, dass den Mädchen der Schritt ins Vereinstraining leichter fällt, wenn sie die Trainerinnen und Trainer bereits bei den Einheiten in der Schule kennenlernen“, berichtet Johanna Sinzinger, die das Projekt in Oberösterreich koordiniert.
Auch die Rückmeldungen der Mädchen seien positiv: „Besonders positiv ist auch das Feedback der Mädchen selbst: Viele genießen es, einmal unter sich Fußball zu spielen und den Sport ganz ungezwungen ausprobieren zu können“.
Ein Beispiel für den Übergang in den Verein ist laut Projektverantwortlichen der VBSC Vöcklabruck. Dort sind mittlerweile 15 neu gewonnene Mädchen in den Kluballtag integriert.
Teilnahme für weitere Schulen und Vereine möglich
Weitere Schulen und Vereine können sich für das Projekt anmelden. Schulen erhalten damit die Möglichkeit, ihren Schülerinnen den Fußballsport näherzubringen. Vereine werden bei der Förderung des Mädchenfußballs in ihrer Region begleitet.
Die Anmeldung erfolgt über die Informationsseiten des Österreichischen Fußball-Bundes. Anschließend nimmt die Projektkoordinatorin persönlich Kontakt auf, um die weiteren Schritte zu besprechen.








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