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GRIESKIRCHEN/EFERDING/OÖ. 3111,3 Vollzeit-Polizeikräfte bei 3446 vorgesehenen Dienstposten – eine parlamentarische Anfragebeantwortung durch das Innenministerium zeigt eine klaffende Personallücke bei Oberösterreichs Polizei auf. Für die Bezirke Eferding und Grieskirchen und der fusionierten Bezirkspolizeistelle bedeutet dies, dass von 125 Dienstposten 117 für den Regeldienst verfügbar sind.

Geht es nach der SPÖ, soll die Lücke im Personalstand der Polizei rasch geschlossen werden. Foto: Wodicka

In den beiden Bezirken werde diese Lücke durch Überstunden kompensiert, wie Chefinspektor Gerhard Groißhammer erklärt: „Der Regeldienst kann erfüllt werden, aber natürlich bedeutet es eine Mehrbelastung für die Polizisten, die Überstunden zu leisten haben“. Für Groißhammer ist die Forderung nach dem Auffüllen des Personalstandes berechtigt. „Natürlich wünschen wir uns im Bereich Eferding und Grieskirchen, dass uns der angegebene Personalstand tatsächlich zur Verfügung steht. Durch die Fusionierung haben sich die Zahlen etwas relativiert. Nichts destotrotz tut es uns auch weh, dass wir im einstelligen Prozentbereich unter dem Personalstand liegen“, so Groißhammer. Für die Bevölkerung hat sich durch die Fusion an der Zahl an Beamten im Außendienst aber nichts verändert. „Der Regeldienst ist rund um die Uhr zu 100 Prozent gewährleistet“. Gewisse Schwerpunktkontrollen müssten nun zwar gezielter geplant werden, aber für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ändere sich dadurch nichts.

Arbeiten am Polizeinachwuchs

350 finanzierte Dienstposten nicht besetzt – für den SPÖ-Landtagsclub ist Handlungsbedarf gegeben: „Natürlich geht die Nachbesetzung nicht von heute auf morgen, aber vor allem bei den Neuaufnahmen muss zugelegt werden, alleine in diesem Jahr müssen noch mindestens 200 Polizeischüler aufgenommen werden. Dies über einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren fortzusetzen, würde die Abgänge ausgleichen und wirklich den Personalstand aufstocken“, so SPÖ-Klubvorsitzender Christian Makor und Norbert Höpoltseder von der Polizeigewerkschaft FSG.


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