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BEZIRK GRIESKIRCHEN/EFERDING. Die Nationalratswahl ist geschlagen. ÖVP und Grüne jubeln über starke Zugewinne, auch NEOS freuen sich über einen Stimmenzuwachs dazu. Herbe Verluste muss die FPÖ hinnehmen, auch die SPÖ verliert Stimmen. Tips hat bei Kandidaten aus den Bezirken Grieskirchen und Eferding nachgefragt, was sie zum Wahlergebnis sagen.

Laurenz Pöttinger (ÖVP). Foto: ÖVP
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LAURENZ PÖTTINGER (ÖVP), Grieskirchen

Landeslistenplatz 7

» Das Ergebnis ist gigantisch. Im Vorfeld habe ich immer gesagt, ab 34 Prozent freue ich mich richtig aber 37 Prozent hätte ich mir nicht erträumt. Ich danke den Wählern und dem großartigen Team im Bezirk. Die Freude und den Zusammenhalt hat man richtig gespürt und den Willen Sebastian Kurz als Bundeskanzler zurück zu holen. Jeder war motiviert, hat sich etwas einfallen lassen. Der Wahlkampf war eine intensive aber gute Zeit. Ich bin unheimlich froh, dass wir jetzt so stark sind und bei den Koalitionen einige Optionen haben. Meine Liste an Wünschen von den Menschen auch aus der Region ist lange, diese werde ich abarbeiten und meine ganze Kraft dafür einsetzen.«

THOMAS ANTLINGER (SPÖ), Grieskirchen,

Landeslistenplatz 7

» Das Ergebnis kann man definitv nicht gut reden. Leider ist das eingetreten, was die Umfragen und Prognosen gesagt haben. Wir waren viel unterwegs und haben viele positive Rückmeldungen erhalten. Wir haben uns mehr erhofft. Wir werden jetzt aber nicht aufgeben und uns nun ansehen, wo die Schwächen bei uns liegen, auch im Bezirk, damit wir diese für die Wahl 2021 ausbügeln können. Unsere Stärken werden wir besser nutzen, dann bin ich überzeugt wird es für 2021 ein viel besseres Ergebnis werden. Für mich ist es jetzt wichtig, dass wir reagieren, die Menschen fragen, warum sie nicht mehr SPÖ gewählt haben um im Bezirk zu wissen, was zu tun ist und um wieder stark vertreten zu sein.«

SABINE BINDER (FPÖ), Wallern

Landeslistenplatz 25

» Ich sehe es schon so, dass es absehbar war, dass es bei der Wahl Verluste für die FPÖ geben wird.Natürlich haben die Missstände innerhalb der Partei dazu beigetragen. Diese müssen jetzt restlos aufgeklärt werden um zu sehen was wirklich dran ist. Hier muss etwas passieren. Sehr schade ist und leid tut es, dass nicht gesehen wurde, welch gute Regierungsarbeit wir geleistet haben. Wir haben für das Land viel weitergebracht. Jetzt werden wir natürlich weiter für das Land arbeiten, nach vorne schauen und auf die Menschen zugehen um das Vertrauen der Wähler zurückzugewinnen.«

KARIN DOPPELBAUER (NEOS), Kallham

Landeslistenplatz 1

» Ich bin ehrlich sehr zufrieden mit dem Wahlergebnis. Wir haben 50 Prozent dazu gewonnen und in Oberösterreich das zweite Mandat geschafft. Das war auch ein bisschen mein Ziel. Mit sieben Prozent stehen wir sehr solide da. Wir hatten mit Beate Meinl-Reisinger eine brilliante Spitzenkandidatin. Ich möchte im Zuge dessen aber auch der ÖVP und den Grünen zum fantastischen Ergebnis gratulieren. Wir werden jetzt unseren Schwung mitnehmen, unser Programm nachschärfen und den Fahrplan 2021 angehen. Es gibt viel zu tun. Wir gehen mit großer Freude an die Arbeit und ich bin überzeugt: uns braucht es in Oberösterreich. Mit dem zweiten Mandat können wir noch mehr Ressourcen ins Land tragen.«

WILFRIED KRAFT (GRÜNE), Wallern

Landeslistenplatz 34

» Besser hätte es nicht sein können. Es ist ein super, spitzen Ergebnis über allen Erwartungen. Wir hoffen im Endergebnis mit den Wahlkarten noch auf eine weitere Steigerung. Es ist aber jetzt schon der größte Wahlerfolg, den die Grünen je hatten. Die Leute wollen ehrliche, echte Klimaschutzpolitik. Die Korruptionsbekämpfung war auch ein großes Wahlmotiv für uns und das dritte war die Verteilungsgerechtigkeit. Aktuell war es so, dass alleinerziehende Mütter und Kinder oft durch die Finger geschaut haben. Wir sind jetzt dran unser Programm umzusetzen das wir aufgestellt haben. Nachdem wir wieder frisch im Nationalrat sind, müssen wir unsere Strukturen erst wieder aufbauen, sind aber auch umso motivierter.«


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