VTA eliminiert Coronaviren und Keime in Kläranlagen
ROTTENBACH. Sie klingt vielverprechend, die neue Entwicklung von de Firma VTA in Rottenbach. Mit ihr sollen Krankheitserreger aus dem Abwasser zu 99 Prozent entfernt werden. Auch Covid-19-Viren waren nach dem Einsatz des Produktes nicht mehr nachweisbar.

„Die Aufgabe war es, etwas zu entwickeln Keime in Kläranlagen abzutöten ohne den biologischen Prozess zu stören“, erklärt Geschäftsleiter Ulrich Kubinger. Nach siebenjähriger Forschungstätigkeit ist es dem Unternehmen gelungen die Gesamtkeimbelastung in Kläranlagen um bis zu 99 Prozent verringert.
2,50 Euro pro Einwohner
Ausgangsunkt für die Forschung war multiresistente Keime zu zerstören. Auch der im heurigen Jahr aufgetauchte Corona-Virus kann laut Kubinger durch diese Methode eliminiert werden. Das sei natürlich erfreulich, so könne ein Corona-Frühwarnsystem aufgebaut werden. „Es ist eine soziale Verantwortung für Umwelt und Menschen, die bei Kläranlagen arbeiten. Es ist eine falsche Annahme, dass die Kläranlage das Letzte ist, es ist das Erste im Kreislauf, denn das gereinigte Abwasser gelangt wieder in die Umwelt“, meint Kubinger. 2,50 Euro pro Einwohner, pro Jahr, so viel würde der Einsatz des Mittels kosten um die Kläranlagen in Kommunen von der Keimbelastung zu befreien.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden