Pöttinger Landtechnik: Eröffnung und Spatenstich in einem

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Den Spatenstich für das neue Werk führen durch: Bürgermeister Karl Furthmair, Landesrat Max Hiegelsberger, die Eigentümer Heinz und Klaus Pöttinger, Nationalrat Laurenz Pöttinger, Wirtschaftskammer-Präsidentin Doris Hummer, Geschäftsführer Jörg Lechner und Unternehmenssprecher Gregor Dietachmayr (v.l.). (Foto: LangS)
Sabrina Lang Sabrina Lang, Tips Redaktion, 11.06.2021 13:31 Uhr

ST. GEORGEN. Nach einjähriger Bauzeit wurde in St. Georgen das neue Werk der Pöttinger Landtechnik eröffnet. Eine Investition von 25 Millionen Euro floss in das Projekt. Kaum war das rote Eröffnungs-Band durchgeschnitten, wurden auch schon wieder die Spaten gesetzt. Als nächste Bauetappe wird eine Halle für Oberflächenbeschichtung realisiert - mit Kosten von weiteren 45 Millionen Euro.

Vier Generationen, vier Werke - als der Uhrmachermeister und Schlosser Franz Pöttinger im Jahr 1871 das Unternehmen gründete, hatte er sicher noch keine Vorstellung davon, dass 150 Jahre später das vierte Produktionswerk unter seinem Namen eröffnet werden würde. Mit Klaus und Heinz Pöttinger als Eigentümer ist die vierte Generation am Werkeln und mit ihnen wurde nun auch das vierte Werk eröffnet. In weiteren drei Ausbauschritten sollen auf 17 Hektar insgesamt 42.000 Quadratmeter an Produktionsfläche entstehen.

Werk für Rundballenpressen

In dem ersten realisierten Werk werden auf 6300 Quadratmeter Rundballenpressen und Großschwader produziert. Das kontinuierliche Wachstum und die Internationalisierung machten für Pöttinger den Ausbauschritt notwendig. Der Bedarf nach größeren Landmaschinen und neuen Produkten steige stetig, meint Unternehmenssprecher Gregor Dietachmayr. In diesem ersten Bauschritt werden 60 Mitarbeiter beschäftigt. Am Ende sollen 600 Mitarbeiter die Kollegenschaft ausmachen.

Nachhaltigkeit ein großes Thema

Für Geschäftsführer Jörg Lechner ist vor allem auch die Nachhaltigkeit ein großes Thema. Für ihn ist klar: „Solange Umweltschutz im Widerspruch zu Wirtschaftlichkeit steht, kommen wir nicht weiter“ und so war es für Lechner klar, die Voraussetzungen für eine möglichst nachhaltige Bauweise zu erfüllen. Diese besteht darin, dass das Dach begrünt wurde um die Versiegelung von Grünflächen möglichst gering zu halten. Die Halle wurde in Holzbauweise ausgeführt und um die Restwärme der Prozesse zu nutzen mit einer Fußbodenheizung ausgeführt. Ein summendes Detail am Rande: Pöttinger hat neben seinem Werk Bienenvölker angesiedelt und produziert seinen eigenen Honig. „Wenn man nachhaltig wirtschaften will, muss man den Boden fruchtbar halten“, davon ist Lechner überzeugt.

Neue Halle in Bau

Mit dem Spatenstich der neuen Halle für Oberflächentechnik setzt man die weiteren Schritte für Pöttinger Landtechnik. Hier alleine sollen 34 Millionen Euro investiert werden und eine Halle von 6800 Quadratmeter entstehen. Mit der kathodischen Tauch-Lackierung kommt ein umweltfreundliches Lackierverfahren zum Einsatz. Die Erzeugung und die Verarbeitung erfolgen ohne Lösungsmittel. Weiter in die Zukunft geht es für Pöttinger mit ihrem Leit-Motto „Landwirtschaft braucht jeder“, das auch die neue Halle in St. Georgen ziert.

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