Autohaus Danner stellt Weichen für eine erfolgreiche Zukunft
GRIESKIRCHEN/GASPOLTSHOFEN. Das renommierte Autohaus Danner in Grieskirchen und in Gaspoltshofen reagiert nach 68 Jahren „Einmarkenpolitik“ auf die Marktentwicklung und stellt sich für leistbare Mobilität breiter auf.

„Unser alter Partner Ford weicht im PKW-Segment vom Massenverkauf in Europa ab und wird Modelle nicht mehr liefern. Somit waren wir gezwungen neue Marken dazu zu nehmen, um in der Region eine Breite an Fahrzeugen und eine gewisse Angebotspalette zu halten“, erklärt der Miteigentümer des Autohauses, Josef Frischmuth. Somit verhandelte die Führung des Unternehmens einen Vertrag mit Mitsubishi und den, stark auf den europäischen Markt drängenden, reinen Elektroautohersteller BYD. Ein neues Unternehmen, das Dienstleistungszentrum Danner-FiDa (Frischmuth-Danner) wurde installiert. „Wir wollen ein richtiges Dienstleistungszentrum für unsere Kunden gestalten. Wir bieten von Reifen, Zubehör, Autoteilen, Reparatur und Finanzierung eine komplette Palette an“, erläutert Danner-FiDa Geschäftsführer Manfred Berghammer. Ford zieht sich nur im PKW-Segment mit einigen Modellen zurück, bleibt aber bei den Nutzfahrzeugen unverändert stabil, erklärte der Generaldirektor von Ford Österreich, Andreas Oberascher. Den Verlust an Ford Modellen soll der japanische Autohersteller Mitsubishi abfangen. „Wir wollen das Flottengeschäft beleben und freuen uns den starken Partner Danner-FiDa dafür gewonnen zu haben“, begründet Managing Director bei Mitsubishi Österreich, Rene Wagner. Ein weiteres Zugpferd sollen zu einhundert Prozent elektrifizierte Fahrzeuge werden. „Wir hatten den Luxus, einen der besten Partner in Österreich für uns zu gewinnen“, berichtet BYD-Managing Director Austria, Danijel Dzihic.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden