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ROTTENBACH. Am Milchwirtschaftsbetrieb von Hannes Vormayr in Poppenreith in Rottenbach lassen sich Tierwohl und Effizienz sehr wohl verbinden.

  1 / 2   Hannes und Katharina Vormayr betreiben den Milchwirtschaftsbetrieb in Poppenreith in Rottenbach. (Foto: Martina Malzer)

Die neueste Innovation auf dem Schindlhumergut in Poppenreith ist der automatische Futterroboter, von denen in Österreich noch sehr wenige im Einsatz sind. Dieser sorgt mit dem akkubetriebenen Futtermischwagen dafür, dass das spezielle Grundfutter über eine Länge von 120 Metern verteilt wird, sodass alle Rinder 24 Stunden am Tag frisches Futter fressen können. Der Arbeitsaufwand wird erheblich verringert, was bei rund 100 Milchkühen und rund 100 Rindern in der Aufzucht und Mast eine große Erleichterung für den Betriebsführer Hannes Vormayr darstellt. Außerdem werden jährlich rund 1.200 Liter Treibstoff gegenüber dem Futtermischwagen eingespart.

Die beiden Melkroboter ermöglichen den Kühen ein stressfreies Melken, die Kühe entscheiden selber wann sie gemolken werden wollen, genießen ein Klauen-Waschprogramm und Bürstenstreicheleinheiten. Dadurch wird die Milchproduktion gesteigert und die Arbeitsbelastung für den Landwirt deutlich reduziert.

Der Einstreuroboter gleitet an der Decke entlang, zerkleinert und verteilt Stroh. Der Mistroboter sorgt für einen sauberen Boden und Massagebürsten für zufriedene, saubere Kühe. Der Kälbertränkeautomat versorgt die Kälber mehrmals täglich.

Für die Stromversorgung der Roboter sorgt eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher. Diese lässt die Familie Vormayr autark, emissionsarm und nachhaltig arbeiten.

Mit dieser modernen Ausstattung werden am Schindlhumergut täglich rund 2.000 Liter Milch produziert und an die Berglandmilch geliefert. Von der Produktion haben sich bei einem Betriebsbesuch Landtagspräsident Max Hiegelsberger und mehrere Begleiter überzeugt.


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