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KEMATEN. Das Ergebnis der jüngsten Volksbefragung war Thema im Gemeinderat. Es kam nach einem Dringlichkeitsantrag zu einer Abstimmung. Gemeinsam will man nun ein neues Kommunalzentrum entwickeln.

Hier soll das neue Gemeindezentrum entstehen. (Foto: GePaltinger)
Hier soll das neue Gemeindezentrum entstehen. (Foto: GePaltinger)

Jene Sitzung des Kematner Gemeinderates in der man sich mit dem Thema der jüngsten Volksbefragung auseinanderzusetzen hatte, brachte einen Grundsatzbeschluss für den Bau eines Kommunalzentrums am von der Gemeinde jüngst erworbenen Grundstück an der Ecke Innbachtalstraße/Grub-Mallinger-Straße (3.500 Quadratmeter). ÖVP und FPÖ hatten dazu einen Dringlichkeitsantrag eingebracht. Für einen Bau haben die Mandatare der ÖVP (sieben) und der FPÖ (fünf) gestimmt. Die sieben Mandatare der SPÖ haben sich der Stimme enthalten, „weil noch unklar ist, ob wir das bestehende Gemeindeamt sanieren könnten und was wir damit machen werden“, erklärt Bürgermeister Klaus Bachmair von der SPÖ.

Für Bachmair ist aber klar: „auch wenn wir nicht mitgestimmt haben, werden wir an der Planung mitarbeiten und uns konstruktiv einbringen. Der Beschluss war ein demokratischer Prozess, wir akzeptieren das Ergebnis. Wir müssen nach vorne schauen“. Der Grundstückskauf durch die Gemeinde sei formal schon abgewickelt worden. Für die Planungen werde außerdem der Infrastrukturausschuss um eine Projektgruppe (gleiche Anzahl an Mitgliedern) erweitert, fügte der Ortschef hinzu.

Vorgelegt wurde dem Gemeinderat außerdem ein neues Wertgutachten für das Grundstück. Dieses ergab einen reinen Grundstückspreis von 130 Euro pro Quadratmeter. Ein älteres Gutachten attestierte 75 Euro (zuzüglich 25 Euro pro Quadratmeter für Abrisskosten eines Hauses). Die Gemeinde kauft das Grundstück um 125 Euro pro Quadratmeter und somit unter dem Wert des neuen Gutachtens.

Überzeugt, dass der Standort ein guter ist, ist auch Vizebürgermeister Wolfgang Kolb (ÖVP). Das Grundstück böte nicht nur Platz für ein Gemeindeamt, sondern auch für einen Veranstaltungssaal und eine Bücherei, erklärt er.


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