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Bedarf an Pflege steigt stetig: Hilfswerk Groß Gerungs verzeichnet 25.788 Einsatzstunden

Katharina Vogl, 22.11.2016 08:16

GROSS GERUNGS: 25.788 Einsatzstunden wurden im Bereich der Hauskrankenpflege und Heimhilfe im Jahr 2015 geleistet, 155 Kunden in den fünf Gemeinden Altmelon, Arbesbach, Groß Gerungs, Langschlag und Rappottenstein stetig betreut, dafür 277.392 Kilometer mit 14 Dienstautos gefahren, 1407 Portionen des Hilfswerk-Menüservice ausgeliefert und 2812 Portionen Essen auf Räder zugestellt – das ist die stolze Bilanz des Hilfswerkes Groß Gerungs, die im Zuge der Hauptversammlung am 9. November gezogen wurde.

V.l.: Walter Bröderbauer, Sieglinde Fürst, Bgm. Herbert Gottsbachner, Elfriede Steininger, Bgm. Manfred Stauderer, Besuchsdienstleiterin Christine Fellinghauer, Bgm. Alfred Hennerbichler, Hilfswerk-Vorsitzender Bgm. Maximilian Igelsböck, Bgm. Josef Wagner, Sonja Hörth, Vize Bgm. Karl Eichinger, Monika Bruckner. Foto: Hilfswerk

Bei der Hauptversammlung des Hilfswerkes Groß Gerungs am 9. November im Rathaussaal der Stadtgemeine Groß Gerungs konnte der Vorsitzender Bürgermeister Maximilian Igelsböck viele Mitglieder und Ehrengäste begrüßen. Die Dienstleistungseinrichtung für Hilfe und Pflege daheim erreichte wieder die geplanten Leistungsziele. Monika Bruckner, verantwortlich für die Einsatzplanung, berichtete über viele Angebote der Sozialstation. Ein motiviertes Team steht Tag für Tag alten, kranken und pflegebedürftigen Menschen zur Seite – und sorgt dafür, dass die Menschen der Region so lange wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung leben können. Die Zahl der Mitarbeiter ist mittlerweile auf 39 Personen angestiegen. 18 Frauen und Männer engagierten sich ehrenamtlich beim Besuchs- und Begleitdienst und besuchten völlig kostenlos einsame ältere Menschen und schenkten ein paar Stunden ihrer Zeit. Sie spielten Karten, gingen spazieren, lasen vor und waren „einfach da“. Die gemeinsamen Stunden sind immer eine Bereicherung und eine interessante Erfahrung für beide Seiten.

Das Hilfswerk Groß Gerungs ist zu einer unverzichtbaren Einrichtung geworden, betonte Bruckner. Auch die vielen Aktivitäten des Vereines, die einerseits den Bekanntheitsgrad des Hilfswerkes in der Bevölkerung erhöhen und andererseits Geld in die Hilfswerkkassa fließen, tragen zur Erfolgsgeschichte bei. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Anpassung der Statuten.

An die Hauptversammlung folgte der Vortrag von Primar Sebastian Globits „Ist Training im Alter sinnvoll?“. Alle Gäste wurden anschließend zu einem gemütlichen Beisammensein bei einer kleinen Jause eingeladen.


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