SocialMan Extrem-Triathlon 2015: Patrick Bitzinger holt Silbermedaille in der Staffel
SALZBURG/BÖHMSDORF. Fünf Kilometer Schwimmen, 185 Kilometer Radfahren und 25 Kilometer Berglauf. Das ist der „Social Man“, einer der härtesten Triathlons der Welt, der am 4. Juli zum zweiten Mal über die Bühne ging. Die Strecke verläuft durch drei österreichische Bundesländer und erstreckt sich über 4900 Höhenmeter. Das Teilnehmerfeld setzt sich aus Behinderten-, Leistungs- sowie Hobbysportlern zusammen, unter ihnen auch der nahezu blinde Tandemfahrer aus der Gemeinde Groß Gerungs, Patrick Bitzinger.

Gemeinsam mit Josef Köberl, einem Extremschwimmer, der Ende August noch den Ärmelkanal durchqueren möchte, und Christoph Sieberer, der bereits den Großglockner bezwungen hat, kann sich der junge Radsportler Patrick Bitzinger in der Staffelwertung den ausgezeichneten zweiten Platz sichern. Rennstrecke forderte ihren TributNachdem die Schwimmdistanz durch Josef Köberl in einer Stunde und 32 Minute absolviert war, geht Patrick morgens um kurz nach sieben als 13. Fahrer ins Rennen. Für Patrick ein besonderer Ansporn: „Dass wir nicht ganz vorne weggefahren sind, sah ich nicht als Nachteil, da dadurch die Motivation, die vor uns Gestarteten einzuholen sehr groß war.“ Die steile Strecke mit vielen Höhenmetern rund um die Postalm und den Dientner Sattel sowie die drückende Hitze forderten körperliche sowie sportliche Höchstleistungen von Pilotfahrer Wolfgang Tenor und Patrick Bitzinger. Nach fünf Stunden, 150 gefahrenen Kilometern sowie 2000 Höhenmetern musste Patrick das Rennen vorzeitig beenden, der Kreislauf bereitete ihm Probleme. Wolfgang Tenor absolvierte die noch restlichen 37 Kilometer alleine und erreichte als Zweiter die Wechselzone. Christoph Sieberer konnte diesen Platz beim Berglauf erfolgreich verteidigen, das Team holte damit die Silbermedaille. Und Patrick kann am Ende des Tages ein positives Resümee ziehen: „Es war ein super Training mit vielen Höhenmetern.“Social Man: Fundraising Event mit vollem Einsatz für den Behindertensport Der „Social Man“ wurde vom gemeinnützigen Verein „Social Friends“ ins Leben gerufen und gilt als einer der aussagekräftigsten Events in der Behindertensport-Branche. Die Einnahmen aus dem Jahr 2015 werden zur Erstellung eines Medien-Komplettpakets für die junge Skifahrerin Vroni Aigner verwendet. Das Interesse an dem guten Zweck vereinte dieses Jahr insgesamt 100 Starter aus ingesamt fünf verschiedenen Nationen: Österreich, Deutschland, Schweiz, Polen und Russland.Weiterführende Informationen unter: http://www.socialman-triathlon.at/about.html


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden