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GROSSDIETMANNS. Am Sonntag, 7. Mai kam es in den frühen Morgenstunden zu einem Brand eines Carports. Die alarmierten Feuerwehren aus Großdietmanns, Gmünd und Hörmanns konnten ein Übergreifen des Brandes auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. Die Ursache dürfte unsachgemäß entsorgte Asche gewesen sein.

Im Hintergrund das Carport. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.
  1 / 2   Im Hintergrund das Carport. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Gegen 3:30 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Brand gerufen. Beim Eintreffen der Feuerwehr der Stadt Gmünd an der Einsatzstelle war der Brand eines überdachten Abstellplatzes durch die örtlich zuständige Feuerwehr Großdietmanns bereits weitgehend gelöscht. Durch den raschen Feuerwehreinsatz konnte aber ein Übergreifen auf das unmittelbar daneben stehende Wohnhaus verhindert werden. Seitens der Feuerwehr der Stadt Gmünd wurde ein Atemschutztrupp bereitgestellt sowie mehrfache Temperaturkontrollen mit den Wärmebildkameras durchgeführt.

Um 9:00 Uhr wurden im vom Bezirksbrandermittler die Brandursachenermittlung begonnen. Dabei konnte als Brandentstehungsbereich die süd-westliche Ecke des Carports eingegrenzt werden. In diesem Bereich stand unmittelbar neben der Holzverschalung des Carports ein Plastik-Schnell-Komposter. Dieser wurde im Zuge des Brandereignisses fast zur Gänze vernichtet.

Bei den polizeilichen Erhebungen konnte in Erfahrung gebracht werden, dass das Wohnhaus mittels Festbrennstoffofen befeuert wird. Die Asche des Festbrennstoffofens wurde zuletzt am Freitag, 5. Mai durch den Eigentümer im Komposter entsorgt.

Aufgrund der Erhebungen kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass die Zündung im Bereich des Komposters erfolgte. Die Asche dürfte noch geglüht haben. Das Carport aus Holz und zahlreiche abgestellte Geräte wurden komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.


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