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GROSSSCHÖNAU - WIEN. Beim „Stadt der Zukunft“-Themenworkshop, veranstaltet durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, stand das Thema „Der Strom von nebenan“ im Mittelpunkt. Der Sonnenplatz Großschönau durfte auf Empfehlung der ÖGUT (Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik) bei diesem Workshop die Ergebnisse des Projektes „Eigenlast Cluster“ vorstellen. Mehr als 150 Teilnehmer aus Forschungseinrichtungen oder von Energieversorgern lauschten in der Urania in Wien dem abwechslungsreichen Programm, wie man die Stromerzeugung dezentraler gestalten kann.

Eine der Diskussionsrunde beim Workshop in Wien.
  1 / 2   Eine der Diskussionsrunde beim Workshop in Wien.

Im Projekt „Eigenlast Cluster“ wurden auf Basis von Energiedaten der Gemeinde Großschönau Ansätze zur Steigerung des Eigenverbrauchs von Photovoltaik-Strom bewertet. So wurde nicht nur evaluiert, wann es sinnhaft ist, Speicher in Gebäude zu integrieren, sondern es wurden auch Nutzungskonzepte entwickelt. Ein wesentliches Ergebnis ist, dass sich eine „Mischnutzung“ von Gebäuden – d.h. unterschiedliche Nutzer wie z.B. ein Betrieb, eine Wohnung einer Familie, eine Wohnung von Pensionisten sind in einem Gebäude untergebracht – positiv auf die Eigenerzeugung einer Photovoltaik-Anlage auswirkt.

Das Projekt wurde durch die Sonnenplatz Großschönau GmbH geleitet. Projektpartner waren das AIT (Austrian Institute of Technology), die Technische Universität Wien und Fronius.


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