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GRIESKIRCHEN/HAAG. Der für den RC Haag startende Ernsthofner Dominik Schickmair hat Anfang Juli die Österreichischen Meisterschaften im Ultraradsport Solo in Grieskirchen gewonnen.

Nach dem Sieg beim Race around Niederösterreich gewann Domink Schickmair auch die Österreichischen Meisterschaften im Ultraradsport Solo. Foto: Schickmair

Nach dem Sieg in der Zweier-Teamwertung bei den Österreichischen Meisterschaften nahm sich Dominik Schickmair den Sieg in der Solo-Wertung vor, welche dieses Jahr in Grieskirchen im Rahmen des 24 Stunden-Radmarathons ausgetragen wurde. Schickmair musste nach dem Sieg beim Race around Niederösterreich Anfang Mai eine einmonatige Verletzungspause einlegen, entschied sich aber trotzdem für eine Teilnahme in Grieskirchen.

21,5 Kilometer pro Runde

Der traditionelle 24 Stunden-Radmarathon in Grieskirchen wird in Form eines Rundkurses bestritten. Dieser ist 21,5 Kilometer lang und führt von Grieskirchen über Pollham, Richtung St. Marienkirchen und Bad Schallerbach wieder zurück auf den Stadtplatz in Grieskirchen. Dabei werden 173 Höhenmeter pro Runde bewältigt. Ziel ist es, so viele Runden als möglich innerhalb von 24 Stunden zu absolvieren.

Rennen von Taktik geprägt

Von Beginn an ließ Schickmair keine Zweifel aufkommen, dass er den Sieg anvisiert. Er legte eine schnelle Runde nach der anderen hin und sorgte dafür, dass er einen Vorsprung auf die Konkurrenten herausholte. Grundsätzlich ist das Windschattenfahren bei diesem Bewerb erlaubt, jedoch gab es nur wenige Fahrer, die diesen spenden konnten. Sein Konkurrent Franz Pötzelsberger hatte indessen mehr Glück mit dem Windschatten, wodurch er stetig Zeit auf Schickmair gutmachte. Aus taktischen Gründen entschloss sich Schickmair, sich wieder einholen zu lassen, um das Rennen kontrollieren zu können.

Hohes Tempo bis zum Ende

Die beiden fuhren über mehrere Stunden gemeinsam mit mehreren Vierer- und BigTeams, deren Fahrer jede Runde ausgewechselt wurden, ein hohes Tempo mit. Es war fraglich, wer dieses enorme Tempo am längsten mithalten konnte. Schickmairs Konkurrent musste eher dem hohen Tempo Tribut zollen und fuhr sein eigenes Tempo weiter. Schickmair blieb weitere Runden dran und verringerte erst in den frühen Morgenstunden das Tempo, da er noch ein paar Stunden zu fahren hatte. Schließlich überrundete er Pötzelsberger und radelte gemeinsam mit der Siegerin der Damenwertung Anna Katharina Bachmann die letzten Runden, bis er schlussendlich mit 39 Runden und 838,5 Kilometern über die Ziellinie rollte. Zweiter wurde Dominik Mairhofer mit 795,5 Kilometern, Dritter Bernhard Lebesmühlbacher.


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