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HAIBACH. Das Krippenbauen hat sich bei Josef Reingruber aus Haibach zu einer echten Passion entwickelt. Der fast 90-Jährige hat schon mehr als 30 Krippen gebaut. 

Josef Reingruber mit einer Auswahl seiner Krippen. Foto: J. Reingruber
Josef Reingruber mit einer Auswahl seiner Krippen. Foto: J. Reingruber

Seit er vor rund 25 Jahren die erste Krippe gebaut hat, kommt er davon nicht mehr los. „Rund 30 Krippen werden es schon sein, die ich frei ohne Vorlage gebaut habe“, sagt Reingruber, der in der Gemeinde als „Hoada-Opa“ bekannt ist. Im heurigen Sommer hat er acht Krippen aus dem Stegreif gebastelt, die er nun passend zur Jahreszeit auch an interessierte Familien oder Personen weitergeben will. Egal wie unterschiedlich sie auch im Aussehen sind – Jesuskind, Maria, Josef, Könige, Hirten, Ochs und Esel gehören zu jeder Krippe. Den Haibacher fasziniert dabei die detailgetreue und maßstabsgerechte Darstellung der Personen und Gebäude. „Man schafft da schon so eine kleine Welt für sich“, meint er schmunzelnd. Vor allem der Mühlviertler Steinbloß- und der Tiroler Stil hat es ihm angetan. Für die Materialien greift er auf das zu, was gerade am Hof ist. Lärchenbretter für die Schindeln, Kork für die Steinbloßbauten und Moos aus dem nahen Wald sind die Grundmaterialien. Die tiefe Liebe zur Sache, handwerkliches Geschick, die nimmermüde Phantasie und die unentwegte Geduld, zusammengefasst in einem gläubigen Herzen sind es vor allem, was ein Krippenbauer braucht. 


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