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HAIBACH. Der in Haibach wohnhafte Uwe Breitschopf kennt nicht nur die Welt von seiner beruflichen Tätigkeit bei der Firma Engel als Baumanagement Leiter. Er zieht jetzt in seinem neuen Aufgabenfeld als Baumanagement Bereichsleiter der Linz AG und einer der Geschäftsführer bei der NSL GmbH (Neue Schienenachse in Linz) die Fäden.

So könnte das autonome Flugtaxi aussehen. Foto: Linz AG
  1 / 2   So könnte das autonome Flugtaxi aussehen. Foto: Linz AG

Sehr spannend ist auch ein neues Projekt in der Umsetzung, nämlich das „weltweit erste autonome Flugtaxi in einer urbanen Stadt in Linz“ zu etablieren. Entwickelt werden die superleichten und vielseitig einsetzbaren Riesendrohnen von der chinesischen Firma EHang.

Reichweite von bis zu 70 Kilometer

Gemeinsam mit dem heimischen Flugzeugkomponentenhersteller FACC – dieser baut die Taxis – und der Linz AG soll Linz zum Vorzeigeprojekt in Sachen Flugtaxis werden. Die Taxis werden elektronisch von 16 Propellern angetrieben. Bis zu 130 Stundenkilometer schnell können sie fliegen und haben eine Reichweite von 50 bis 70 Kilometer. Fallen ein oder mehrere Propeller aus, sorgt ein ausgeklügeltes System für eine sichere Landung. Aktuell belaufen sich die Kosten auf etwas mehr als 300.000 Euro pro Stück. Der Haibacher Baumeister Uwe Breitschopf wurde mit der Umsetzung dieses spannenden Projektes vom Generaldirektor der Linz AG Erich Haider beauftragt. Das Medieninteresse und die dazu erschienenen Berichte sorgten in Europa und sogar in Amerika sowie Asien für Aufsehen. Als Erstes wird nun eine Projektgruppe zwischen FACC, EHang und der Linz AG aufgestellt, mit dem Ziel die erste Testflugstrecke im urbanen Raum zu schaffen und somit Erfahrungen im Flugbetrieb zu erhalten.

Einen Piloten wird es nicht geben

„In zehn Minuten vom Flughafen in die Stadt? „Geht nicht!“ Bisher zumindest nicht, aber schon in etwa zwei bis fünf Jahren kann die Welt ganz anders aussehen sofern es dazu geeignete Gesetzesgrundlagen und Genehmigungen für Flugstrecken gibt. Denn da sollen schon Flugtaxis durch Linz düsen, vorbei am Stau und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h“, so Breitschopf zum ambitionierten Ziel, dies auch umzusetzen. Das Besondere: Einen Piloten gibt es nicht, die Flugtaxis fliegen autonom.Auf die Frage wann die ersten Flugtaxis ihren Betrieb aufnehmen könnten, sagt der Haibacher:  „Das hängt ganz von der neuen Gesetzgebung und von der Genehmigung für den Verkehr von Flugtaxis der zuständigen Stellen ab. Aber es gibt die Vision, vielleicht schon nächstes Jahr eine Testflugstrecke in Linz und spätestens in fünf Jahren einen Flugtaxibetrieb zu haben. Mit Andreas Perotti, dem Marketingdirektor von FACC, habe ich übrigens die Idee geboren, in Linz als erste urbane Stadt weltweit die Flugtaxis mit den ersten Testflugstrecken zu etablieren“, so abschließend Uwe Breitschopf.


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