Hallstatt-Original: Seit Jahrzehnten engagiert sich Fritz Janu für seinen Heimatort
HALLSTATT. Vor 66 Jahren kam Fritz Janu nach Hallstatt, fand hier seine große Liebe und ist noch keineswegs müde, sondern hat noch Ideen für drei Leben.

Ideen und Scheu vor der Arbeit hatte der heute 82-Jährige nie. Der gebürtige Waldviertler erlernte gleich mehrere Berufe und neben seiner Ausbildung war er damit beschäftigt, sich künstlerisch zu betätigen. Neben Metall war Holz für Fritz Janu immer schon ein beliebter Rohstoff und er wollte eben noch viel mehr darüber wissen. Von vier Möglichkeiten entschied sich Janu für die Fachschule in Hallstatt. Schon während seiner Schulzeit lernte er dort seine Herzdame kennen. Gemeinsam waren sie damals bereits interessiert, die eigenen Schnitzereien und gefertigen Kunstgegenstände zu vermarkten. Schnell war klar, dass der Handel mehr zu bieten hatte, als die eigenen Werke mühevoll zu verkaufen und so nahm alles seinen Lauf.
Kleines Imperium aufgebaut
Aus einem kleinen Souvenirgeschäft entwickelte sich bis heute ein „kleines Imperium“ mit einem Sportgeschäft, Souvenirständen, einer Schau-Drechslerei, die Sohn Johannes im Familienbunde betreibt, und sogar einer Ausstellungsfläche mit der Besiedlungsgeschichte des Ortes vom Neolithikum bis zur Neuzeit. Diese errichtete der Unternehmer in seinem Keller, wo er beim versuchten Bau eines Heizungskellers auf Gemäuer und Gegenstände stieß. Aber auch für den Ort war Janu äußerst aktiv.
Tourismus geprägt
So prägte er die Anfänge des heutigen Tourismus markant mit seinen Ideen, knüpfte dort an, wo andere aufgehört hätten, und hat noch viele weitere Pläne für eine positive Entwicklung. Nun ist der leidenschaftliche Unternehmer aber mit seiner Krippenausstellung beschäftigt – die noch die ganze Adventzeit besucht werden kann.


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