Eingeschlossene Gemeinden sind derzeit gut versorgt
HALLSTATT. GOSAU. OBERTRAUN. Den Bürgermeistern von Gosau, Hallstatt und Obertraun wurde von Gemeindereferentin Birgit Gerstorfer volle Unterstützung zugesagt.

Alte und kranke Menschen müssen sich keine Sorgen machen. In Hallstatt etwa wurde eine Ärztin mit dem Wasserrettungsboot in die Tourismusgemeinde gebracht, notwendige Lebensmittel wurden per Zug und Schiff geliefert.
In Gosau leben derzeit vier schwangere Frauen und eine Dialyse-Patientin, auch sie sind wohlauf. „Der Bürgermeister hat mir gesagt, dass die Salzkammergut-Bewohner wissen, wie man solch außergewöhnliche Situationen bewältigt“, erklärt Gerstorfer. „Auch in den Orten Hallstatt und Obertraun ist die Bevölkerung gut versorgt, die Lage zwar schwierig, aber keinesfalls bedrohlich ist“, ergänzt die Sozial-Landesrätin.
Das derzeitige Schneechaos bringt viele Gemeinden und deren Bewohner, die unzähligen hauptberuflichen und ehrenamtlichen Helfer an ihre Grenzen. Zahlreiche Straßen mussten wegen erhöhtem Schneedruck und gefährlicher Lawinengefahr gesperrt werden. Erst heute soll eine kleine Schneepause kommen, diese will man auch in der Gemeinde Ebensee nutzen, um mit einem Hubschrauber einen Erkundungsflung zu starten und falls möglich eine Lawinensprengung durchzuführen.
Die Landesrätin sichert den betroffenen Bürgermeistern schon heute volle Unterstützung zu. „Ich werde mich jedenfalls dafür stark machen, dass diesen Gemeinden durch das Schneechaos nicht auch noch finanzielle Nachteile entstehen“, sagt Gerstorfer.


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