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HASLACH. Vier Jahre lang wurde am Schulzentrum von Haslach gebohrt, gehämmert und gebaut. Dieses Großprojekt fand nun mit der Eröffnungsfeier – gleichzeitig 60. Geburtstagsfeier der Hauptschule - seinen würdigen Abschluss.

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Das Schulzentrum vereint Volksschule und Neue Mittelschule in einem modernen, zeitgemäßen Gebäudekomplex. Bürgermeister Dominik Reisinger freute sich mit den Direktoren Elisabeth Reich (NMS) und Rupert Gahleitner (VS), über das Gelingen: „Es war ein großes Projekt, sowohl Neubau als auch Sanierung beider Schulen auf den Weg zu bringen und in so kurzer Zeit durchzuziehen. Es ist eine nachhaltige Investition für unsere Kinder und für unsere Zukunft.“ Trotz unerwarteter Mehrkosten von 300.000 Euro sei man unter dem vom Land Oberösterreich gesteckten Kostenrahmen geblieben. Dass die Schüler in Haslach das Rüstzeug für eine gute Zukunft mitbekommen, merkte man auch anhand der vielfältigen Darbietungen bei der Eröffnungsfeier: Wikinger und Trommler, Tänzer und Sänger woben einen bunten Teppich quer durch die Angebote der Schule. Und sie fühlen sich dort wohl, ansonsten hätte es nach den Schnuppertagen der vierten Klassen nicht von den Schülern geheißen: „Unsere Schule ist die Coolste und Schönste!“

Herausforderung für Architekt

Das Konzept für den Schulneu- und Umbau kam vom Architekturbüro Schütz in Haslach. Die größte Herausforderung für Josef Schütz, der selber einst dort die Schulbank gedrückt hatte, war die Zusammenlegung der ehemals getrennten Eingänge ins Zentrum der Schule. Daneben wurde auf eine abwechslungsreiche Pausengestaltung durch vielfältige Bewegungsmöglichkeiten, aber auch auf Rückzugsräume viel Wert gelegt, denn seit 1980 wird in der  Hauptschule bzw. jetzt Neue Mittelschule Ganztagsbetreuung angeboten.

Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) gratulierte zur Eröffnung: „Eine Schule muss den Anforderungen der Zukunft gerecht werden und das ist hier voll und ganz gelungen.“

Projekte mit heimischen Künstlern

Im Schulgebäude wurden auch Arbeiten regionaler Künstler integriert, unter anderem von dem ehemaligen Schüler Markus Hofer. Er gestaltete mit den Schülern alternative religiöse Symbole, die die Klassen quer durch die Schulzeit begleiten. Hofer war von dem Projekt begeistert: „Es war eine spannende Zeit und wirklich lustig. Als ehemaliger Schüler war es auch eine schöne Gelegenheit, hierher zurück zu kommen.“

Das Schulzentrum wurde zum Abschluss von Pfarrer Gerhard Kobler gesegnet.


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