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HASLACH. Der Storch sorgt auch in den eigenen Reihen für guten Nachwuchs: Beim 16. Storchenmonitoring zwischen Bayrischem Wald und Südböhmen zeigte sich, dass heuer in den elf Horsten 18 Jungstörche geschlüpft sind.  

Mathias, Laurenz und Severin Vierlinger (v.l.) beim Storchenzählen in Südböhmen. Foto: önj Haslach

Die Zählung des Weißstorchenbestandes entlang der Grenze wird bereits seit 1996 als Langzeitprojekt von der Österreichischen Naturschutzjugend (önj) Haslach durchgeführt. Heuer konnten zwischen Grafenau im Bayerischen Wald, Haslach und Malonty/Meinetschlag in Südböhmen 18 Jungstörche gezählt werden. „Besonders erfolgreich sind, wie schon seit vielen Jahren, die Weißstörche in Südböhmen. Von der dort ansässigen Storchenpopulation ausgehend, wurde das nördliche Mühlviertel ab 1993 besiedelt“, informiert Karl Zimmerhackl von der önj Haslach

Die Störche suchen in unserer Region die Nähe von weidenden Rindern oder finden nach mähenden oder pflügenden Traktoren Nahrung. Dabei werden Kleintiere wie Heuschrecken, Käfer und Mäuse zur leichten und schnellen Beute für die Störche.

Reise in den Süden gestartet

Mittlerweile ist trotz angenehmer Temperaturen der herbstliche Vogelzug in Richtung Süden bereits voll in Bewegung, die Weißstörche haben ihr mitteleuropäisches Brutgebiet schon Ende August verlassen. Auch die erfolgreichen Storchenbrutpaare in der Dreiländerregion haben sich auf die lange Reise gemacht.

Sechs Jungstörche im Bezirk

Mit je drei Jungstörchen in Haslach und Niederwaldkirchen war das Ergebnis im Bezirk Rohrbach heuer besonders erfreulich. Ohne Nachwuchs blieb leider das Weißstorchenpaar in Bad Leonfelden. In der Kurstadt wurde ein Storch in der Orkannacht vom 25. auf den 26. September gegen eine Hauswand geschleudert und dabei getötet. „Es bleibt zu hoffen, dass nach etwa drei Jahren einige der 18 Jungstörche nach der Geschlechtsreife wieder in unsere Dreiländerregion zurückkehren und einen neuen Brutplatz suchen“, schließt  Zimmerhackl.


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