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HASLACH. Was anfänglich Bangen verursachte, hat sich am Ende doch noch zum Guten gewendet: Ein kleines Wunder ließ den Storchensommer in Haslach gut ausgehen und die Vögel sind bereits in den Süden abgeflogen.

Für den tapferen Storch Franzl ist am Ende doch noch alles gut ausgegangen. Foto: Eva Grielhüsl
Für den tapferen Storch Franzl ist am Ende doch noch alles gut ausgegangen. Foto: Eva Grielhüsl

Störchin Karoline kam heuer verspätet aus dem Süden angeflogen. Sehnsüchtig wurde sie bereits von ihrem Partner Tomasz erwartet. Schon bald wurde auch zu brüten begonnen und Mitte des Jahres sind zwei Küken geschlüpft. „In wunderbarer Versorgung durch die Eltern sind die beiden rasch zu kräftigen Jungstörchen herangewachsen“, freut sich Eva Grielhüsl, Storchenfreundin seit 20 Jahren. Der erste Abflug aus dem Horst ließ also nicht lange auf sich warten.

Unglückliche Landung

Einer der beiden Störche ist auf einem Flachdach gelandet. Storchenfreunde haben ihn beobachtet und festgestellt, dass er von den Eltern nicht versorgt wird und auch nicht selbstständig wegfliegen konnte. Nach dem Versuch, dem Storch von einer höher gelegenen Brüstung den Abflug zu ermöglich, stellten die Storchenfreunde nächsten Tag fest, dass er es aus eigener Kraft nicht schaffen konnte. Außerdem hat der Jungstorch schon ziemlich um Futter gebettelt.

Rettung nahm ein schönes Ende

Der Vogel wurde also eingefangen und zum Tierarzt gebracht – dieser stellte eine Schlüsselbeinfraktur fest. Der „Franzl“, wie er dann liebevoll genannt wurde, wurde von Eva Grielhüsl zur Storchenstation Steiermark gebracht und dort dem Storchenvater Helmut Rosenthaler anvertraut. Ihm hat Eva Grielhüsl schon 2012 einen schwer verletzten Haslacher Jungstorch gebracht. Mitte September wurde dann die wunderbare Nachricht übermittelt: Franzl ist gemeinsam mit anderen Störchen trotz seiner Diagnose bereits in den Süden abgeflogen.


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