"Glühwürmchen" aus der Haslacher Volksschule sind jetzt sicherer unterwegs
HASLACH. Die Volksschule Haslach nahm als erste Schule im Bezirk an der KFV-Aktion „Glühwürmchen“ teil. Dabei erlernten die Kinder mithilfe von zwei Handpuppen, dass sie durch helle Kleidung oder Reflektoren im Straßenverkehr besser sichtbar werden.

Um Unfälle wegen schlechter Sichtbarkeit zu vermeiden, klärte das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) im Rahmen der Aktion „Glühwürmchen“ die rund 25 Kinder der VS Haslach auf spielerische Art und Weise über die Gefahren bei Dunkelheit und schlechter Sicht auf. Die Kinder erfuhren außerdem, wie wichtig helle und reflektierende Kleidung ist.
Reflektoren senken Unfallrisiko
Den Schülern wurde erklärt, dass obwohl sie selbst hellbeleuchtete Fahrzeuge bereits aus der Ferne erkennen können, sie von Kfz-Lenkern oft erst sehr spät wahrgenommen werden. „Ein dunkel gekleideter Fußgänger wird oft erst aus etwa 20 bis 30 Metern erkannt – das kann jedoch, je nach Geschwindigkeit, bereits zu spät sein. Tragen Fußgänger hingegen eine sichtbare, helle Kleidung und Reflektoren, werden diese von Auto-Lenkern bereits aus einer Entfernung von 150 Metern wahrgenommen. Das kann das Unfallrisiko um 50 Prozent senken“, betont Sabine Kaulich vom KFV.
Basteln und Singen
Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, stellt das KFV zusätzlich einen Bastelkoffer mit Plakaten, Liedtexten zum Thema Sichtbarkeit, Zeichenblöcke mit Ausmalbildern, Reflektorfolien und reflektierende Buntstifte zur Verfügung. Ziel ist es, dass sich die Kinder auch nach der Aktion noch mit diesem Thema auseinandersetzen.
Jeder kann mitmachen
Jede Schule und jeder Kindergarten kann an dieser wichtigen Aktion teilnehmen. Nähere Infos unter Tel. 05-77077-1919 oder www.kfv.at


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