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HASLACH. Während die letzten Überlebenden und Täter der NS-Zeit sterben, ist diese für die heranwachsende Generation ganz und gar Geschichte. Die Neue Mittelschule Haslach kämpft gegen das Vergessen.

Foto: NMS Haslach
Foto: NMS Haslach

„Zeitgemäßer Geschichtsunterricht muss dem Rechnung tragen und Akzente setzen“, ist man an der NMS Haslach überzeugt, und so besuchten die Schüler der vierten Klassen die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Der methodische Zugang bei den Führungen bietet eine Auseinandersetzung mit den damaligen Geschehnissen und verdeutlicht historische Zusammenhänge. Bei einem Zeitzeugentag las Elisabeth Reich aus dem geheimen Tagebuch ihres Vaters, welches er als Soldat im Zweiten Weltkrieg verbotenerweise verfasst hatte. Von den authentischen Schilderungen der Kriegsschrecken waren die Jugendlichen betroffen und entsetzt. Ein bleibender Eindruck bleibt auf jeden Fall: Was mit Ausgrenzung und Hetze anfing, endete mit Gewalt und Mord.


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