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HEIDENREICHSTEIN. Die Band „Edi Nulz“ mit dem Heidenreichsteiner Valentin Schuster hat das Album „An der vulgären Kante“ veröffentlicht. Tips hat reingehört.
von ERICH SCHACHERL

gewöhnlicher Titel. Ebenso wie die Besetzung des Trios „Edi Nulz“ mit Valentin Schuster am Schlagzeug und Taschenklavier, Julian Adam Pajzs an Tenor- und Baritongitarre sowie Siegmar Brecher an der Bassklarinette. Ungewöhnlich und witzig auch das CD-Cover. Und die Musik? Jazz, Rock und Jazz-Rock sind zu hören, in einer einzigartigen Mischung.

Unvorhersehbar sind alle zwölf Stücke, denn Unvorhersehbarkeit ist Teil des musikalischen Konzepts des Trios. Sie lieben rhythmische Wechsel, nicht bloß von Nummer zu Nummer, sondern innerhalb eines Musikstückes. Das kann für Zuhörer schon mal anstrengend werden.

Gesang fehlt, die Musik selbst und der Klang der Instrumente sprechen für sich. Die Melodien kommen manchmal von der Gitarre, von der Bassklarinette. Wenn die zwei Instrumente mal nicht ein musikalisches Leitthema vorgeben, switschen sie zur Begleitung, um einige Takte später wieder die Melodie zu übernehmen. Richtig wechselhaft ist auch das, ähnlich wie die Rhythmik. Der Klang der Band ist erfrischend authentisch.

Jeder der drei Musiker beherrscht sein Instrument, hat Spaß auf und mit ihm zu spielen. Auch das musikalische Miteinander im Spiel ebenso wie in den Kompositionen und Arrangements funktioniert hervorragend. Die drei schwingen fein miteinander.

Zur Überraschung jedes Hörers der CD sind am Cover elf Titel angegeben, zu hören sind aber zwölf. Die CD ist bei Unit Records erschienen.


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