Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

HEIDENREICHSTEIN - KARLSTEIN. Die Auszeichnung von herausragenden und vorbildlichen Projekten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes durch den Hans Czettel-Fonds ist ein wertvoller Beitrag zur Stärkung des ökologischen Bewusstseins. Dieses Jahr wurde Reinhard Bentz von der Agrargemeinschaft Heidenreichstein für seine Verdienste im Natur - und Umweltschutz geehrt.

Bei der Preisübergabe (v.l.): Wilhelm Bauer, Karlheinz Piringer (Obmann Agrargemeinschaft Heidenreichstein), Landesrat Maurice Androsch, Reinhard Bentz (Preisträger) und Friedrich Bentz.

Reinhard Bentz von der Agrargemeinschaft Heidenreichstein betreibt auf seinem Gasthaus Riedmühle in Karlstein eine Photovoltaikanlage, für die er den Solarpreis 2014 erhielt. Er modernisierte ein Kleinwasserkraftwerk und installierte als Pionierprojekt eine Fischauf- und -abstiegshilfe am Kraftwerk Riedmühle an der Thaya, die auch vielen seltenen und geschützten Fischarten nützt. Die Jury meinte dazu: „Großes persönliches Engagement, Signalwirkung in der Region.“

Die Auszeichnung

Bis zum 31. März 2015 hatten Einzelpersonen, Gruppen, Gemeinden, Schulen, Vereine oder andere Organisationen Zeit, alle laufenden und abgeschlossenen Projekte für die Hans-Czettel-Förderungspreise für Natur- und Umweltschutz einzureichen. Die unabhängige Jury wählte im Anschluss die Siegerprojekte aus, die mit bis zu 1.500 Euro prämiert wurden. Insgesamt wurden heuer 13 Projekte mit einem Preis bedacht. Neu war diesmal in der seit 1982 bestehenden Geschichte des Hans-Czettel-Preises, dass die Auszeichnungen den Preisträgern direkt in ihren Heimatgemeinden überreicht wurden.

Die Auszeichnung von herausragenden und vorbildlichen Projekten im Bereich des Natur- und Umweltschutzes durch den Hans Czettel-Fonds ist ein wertvoller Beitrag zur Stärkung des ökologischen Bewusstseins. Besonders erfreulich ist jedes Jahr die starke Beteiligung der vielen Kinder und Jugendlichen, für die der nachhaltige Schutz der Natur eine große Herzenssache ist.

„Je früher sich das Grundverständnis für Zusammenhänge und Kreisläufe entwickelt, desto besser können sich positive Emotionen für Natur und Umwelt entfalten und desto stärker wird die eigene persönliche „ökologische Handlungskompetenz“ im späteren Leben sein“, erklärt der Vorsitzende des Hans-Czettel-Förderungsvereins, Landesrat Maurice Androsch (SPÖ).

Hans Czettel bekleidete im Laufe seines Lebens verschiedene politische Funktionen: So war er von 1953 bis 1969 Nationalratsabgeordneter und von 1964 bis 1966 Bundesminister für Inneres. Vom 13. Februar 1969 bis zum 27. September 1980 war er Landeshauptmannstellvertreter von Niederösterreich und setzte sich dabei besonders für den Natur- und Umweltschutz ein. Er verstarb am 27. September 1980 in Ternitz.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden