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HEIDENREICHSTEIN. Die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich (eNu) organisierte im Rahmen des Schutzgebietsnetzwerkes Waldviertel Ende März einen Workshop im Moor.

Pflegeeinsatz im Heidenreichsteiner Moor war angesagt. Foto: Alexandra Stanzl
Pflegeeinsatz im Heidenreichsteiner Moor war angesagt. Foto: Alexandra Stanzl

In der Gemeindeau im Heidenreichsteiner Moor legten 20 Helfer unter der fachlichen Leitung von Moorbiologe Axel Schmidt bei einem Pflegeeinsatz gemäß dem Landschaftsentwicklungs- und Pflegeplan tatkräftig Hand an. Um den Lichteinfall im Waldbestand zu erhöhen, musste der Unterwuchs entfernt werden. Dadurch hat das Torfmoos bessere Chancen, sich gegenüber dem Pfeifengras durchzusetzen und damit einem natürlichen Moorwald näherzukommen. Auch Heidenreichsteins Bürgermeister Gerhard Kirchmaier (SPÖ) und Umweltgemeinderat Erich Müllner (SPÖ) halfen die Bäume und Sträucher zu entfernen.

Im Anschluss begrüßten Bürgermeister Kirchmaier und Franz Maier im Naturparkzentrum die 30 Workshop-Teilnehmer. Neben Impulsvorträge und Gruppenarbeiten gab Robert Kraner, Ansprechpartner in der eNu für das Schutzgebietsnetzwerk Waldviertel, einen Überblick über geplante und bereits in Umsetzung befindliche Projekte. In drei Gruppen arbeiteten die Teilnehmer anschließend ebenso intensiv wie beim vorangegangenen Pflegeeinsatz. Thomas Mitterstöger, der Projektleiter des Schutzgebietsnetzwerkes, moderierte eine Arbeitsgruppe, die Beiträge von Gemeinden zum Erhalt und zur Verbesserung der Biodiversität erarbeitete. Die Vertreterin und Vertreter der Stadtgemeinde Heidenreichstein sowie der Marktgemeinde Dobersberg, die beide auch Naturparkgemeinden sind, stellten Aktivitäten und mögliche Konfliktfelder zur Diskussion und strichen den Wert heraus, den Naturparke für die Gemeinde und auch für die Bewusstseinsbildung an Schulen – Stichwort Naturparkschulen – haben.

Franz Maier: „Das Vernetzungstreffen hat uns gezeigt, dass die Kombination eines Workshops mit der konkreten Umsetzung einer Verbesserungsmaßnahme im Schutzgebiet viel bringt.


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